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MINSK, 26. März (BelTA) – Belarus bemüht sich, den Zugang von Flüchtlingen und vertriebenen Personen zu Sozialleistungen angemessen zu gewährleisten. Die Bedeutung dessen betonte ein Vertreter von Belarus bei der 95. Sitzung des Ständigen Ausschusses des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen in Genf. Dies teilte die Ständige Vertretung von Belarus bei der UNO und anderen internationalen Organisationen in Genf mit.
„In Belarus wurde – unter anderem mit Unterstützung des UNHCR – ein umfassendes System zum Schutz von Asylsuchenden geschaffen. In den letzten 30 Jahren haben sich über 18.700 Menschen aus 83 Staaten der Welt an die zuständigen Behörden in Belarus gewandt, um den Flüchtlingsstatus oder Schutz zu erhalten. Zwei Drittel von ihnen erhielten zusätzlichen Schutz bzw. den Flüchtlingsstatus (10.130 bzw. 1.032). Viele von ihnen wurden später in die belarussische Staatsbürgerschaft aufgenommen. Derzeit halten sich in Belarus etwa 5.000 Flüchtlinge und Personen mit zusätzlichem Schutz auf (572 bzw. 4.243)“, machte der Vertreter unseres Landes aufmerksa
Allein im Jahr 2025 beantragten 2.284 Menschen aus 20 Ländern Schutz. Etwa 97% von ihnen sind Bürger der Ukraine.
„Gemäß dem Beschluss des Präsidenten von Belarus wird zur Integration ukrainischer Bürger in die belarussische Gesellschaft, zur raschen Regelung ihrer Beschäftigungsfragen und sozialen Unterstützung die Möglichkeit eingeräumt, entsprechende Leistungen gleichberechtigt mit belarussischen Bürgern zu erhalten“, wurde während der Rede betont.
Die belarussische Seite dankte dem UNHCR zudem für die konstruktive Unterstützung der Bemühungen des belarussischen Staates und die Hilfe, die das UNHCR den Vertriebenen aus der Ukraine leistet.
„In Anlehnung an den Globalen Flüchtlingspakt bemüht sich Belarus mit Unterstützung des Staates, den Zugang von Flüchtlingen und Vertriebenen zu Sozialleistungen angemessen zu gewährleisten“, bemerkte der Vertreter von Belarus.
„Wir unterstützen die Ausrichtung des UNHCR auf den Wandel von humanitärer Hilfe hin zu nachhaltigen, auf Inklusion, Schutz und ‚Verwirklichung von Rechten in einem sicheren Umfeld‘ ausgerichteten Maßnahmen. Wir sind auch an der Verbesserung der Politik und der Stärkung der nationalen Kapazitäten in diesem Bereich interessiert. Wir wären dem UNHCR dankbar für die Unterstützung unserer Bemühungen, insbesondere bei der Gewährleistung des Zugangs von Flüchtlingen und Vertriebenen zu medizinischen Leistungen“, so in der Rede.
Belarus setzt auf eine gemeinsame Arbeit in diesem Bereich mit dem Amt und dem in Belarus akkreditierten länderübergreifenden Büro des UNHCR in Moskau.
„In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Staatenlosen in Belarus fast halbiert (auf 5.300 Personen). Praktisch alle, die dies wünschten, konnten bereits den Status eines belarussischen Staatsbürgers erwerben oder befinden sich im Prozess des Erwerbs. Wir ergreifen Maßnahmen, um die sozioökonomischen Rechte von Staatenlosen zu gewährleisten und die negativen Folgen im Zusammenhang mit ihrem rechtlichen Status zu minimieren“, wurde in der Rede betont.
„Wir lösen das Problem der staatenlosen Kinder effektiv. Alle Kinder, die in Belarus von staatenlosen Eltern geboren werden, erhalten mit ihrer Geburt die belarussische Staatsbürgerschaft. Wir setzen unsere Arbeit im Hinblick auf einen möglichen Beitritt von Belarus zu den wichtigsten UN-Übereinkommen zur Staatenlosigkeit fort“, machte die belarussische Seite aufmerksam.
Der Vertreter von Belarus bekundete unsere volle Unterstützung für das UNHCR beim Schutz der Rechte und der Würde von Menschen, die gezwungen sind, ihre Heimat auf der Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben zu verlassen.
