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Belarus plädiert für Ausbau regionaler Kooperation zur Stärkung globaler Antiterror-Koalition

Politik 17.05.2019 | 19:45
Archivfoto
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MINSK, 17. Mai (BelTA) – Am 16./17. Mai hat in Duschanbe die belarussische Delegation um Vizeaußenminister Andrej Dapkjunas an der hochrangigen Konferenz „Internationale und regionale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Terrorismus und seiner Finanzierung durch Drogenhandel und organisierte Kriminalität“ teilgenommen, die durch die Regierung Tadschikistans gemeinsam mit den UNO, der EU und der OSZE organisiert wurde. Das gab der Pressedienst des belarussischen Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten der Nachrichtenagentur BelTA bekannt.

Andrej Dapkjunas informierte über Bemühungen von Belarus im Bereich Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung, betonte die Notwendigkeit zum Ausbau der regionalen Zusammenarbeit zwecks Stärkung der globalen Antiterror-Koalition.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Wichtigkeit der Nutzung neuer und hochmoderner Technologien für eine effektivere Reaktion auf Risiken und Bedrohungen moderner Manifestationen des Terrorismus gelegt. In diesem Zusammenhang wies der stellvertretende Außenminister auf hochrangige internationale Konferenz zur Terrorismusbekämpfung durch innovative Ansätze und den Einsatz neuer und neuester Technologien hin, die Belarus gemeinsam mit den Vereinten Nationen im September 2019 in Minsk veranstalten wird.

Andrej Dapkjunas traf sich im Rahmen der Konferenz mit dem tadschikischen Außenminister Sirodjidin Mukhriddin, dem stellvertretenden UN-Generalsekretär, Leiter der Direktion für Terrorismusbekämpfung Wladimir Woronkow und dem stellvertretenden Generalsekretär für gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen Union und Krisenreaktion des Europäischen Auswärtigen Dienstes Pedro Serrano zusammen.

Beim Treffen mit dem tadschikischen Außenminister betonte Andrej Dapkjunas ein hohes Organisationsniveau der Konferenz von Duschanbe und den repräsentativen Kreis ihrer Teilnehmer. Die Diplomaten aus Tadschikistan und Belarus erörterten Möglichkeiten zur weiteren Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, um eine wirksamere multilaterale internationale Kooperation bei der Bekämpfung der globalen terroristischen Bedrohung zu fördern. Die Seiten berieten auch die Vorbereitungen für den offiziellen Besuch des Präsidenten Tadschikistans in Belarus.

Der Vizeaußenminister von Belarus und der Leiter der Abteilung für Terrorismusbekämpfung des UN-Sekretariats unterstrichen die Wichtigkeit der Stärkung der Koordinierung nationaler Bemühungen der UN-Mitgliedstaaten bei der Terrorismusbekämpfung. Als praktische Maßnahme zur Erleichterung dieser Koordinierung besprachen die Seiten eine Möglichkeit, eine Liste der nationalen Koordinatoren für die Terrorismusbekämpfung der UN-Staaten zu erstellen.

Während des Treffens mit dem stellvertretenden Generalsekretär der Europäischen Union für gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik und Krisenreaktion des Europäischen Auswärtigen Dienstes hob der stellvertretende Außenminister eine wichtige Rolle der EU und der europäischen Länder bei der Entwicklung einer wirksamen gemeinsamen internationalen Strategie zur Terrorismusbekämpfung hervor und lud Vertreter der einschlägigen EU-Strukturen ein, sich an der Internationalen Minsker Konferenz zur Terrorismusbekämpfung 2019 aktiv zu beteiligen.

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