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Belarus und Frankreich kurbeln interparlamentarische Kooperation an

Politik 16.11.2018 | 09:36
Michail Mjasnikowitsch während des Besuchs in Paris. Foto: Rat der Republik
Michail Mjasnikowitsch während des Besuchs in Paris. Foto: Rat der Republik

MINSK, 16. November (BelTA) – Die belarussisch-französische interparlamentarische Kooperation wird durch das Zusammenwirken sowohl auf Ebene der Leitung des Senats Frankreichs und des Rates der Republik der Nationalversammlung von Belarus, als auch auf Ebene der bilateralen interparlamentarischen Gruppen angekurbelt. Das gab der Pressedienst der Oberkammer des belarussischen Parlamentes der Nachrichtenagentur BelTA bekannt.

Die Vereinbarung über die Ankurbelung der interparlamentarischen Zusammenarbeit wurde während des Besuchs des Vorsitzenden des Rates der Republik, Michail Mjasnikowitsch, in Paris erzielt. Während der Verhandlungen wurde eine erfolgreiche Arbeit von 63 französischen und französisch-belarussischen Unternehmen in Belarus betont. Der Präsident des französischen Senats, Gérard Larcher, wies darauf hin, dass Belarus durch Industrie, Informationstechnologien, Ingenieurlösungen und qualifizierte Arbeitskräfte bekannt ist. Die Seiten äußerten die Meinung, dass die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen von Belarus und Frankreich dem Potenzial beider Länder trotz der Steigerung des Handelsvolumens ab 2017 auf $366 Mio. nicht entsprechen.

„In diesem Zusammenhang wurden als wichtigste Prioritäten der Oberkammern der Parlamente beider Länder die Mitwirkung zur Entwicklung der wirtschaftlichen Kooperation, besonders in Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft, und die Anwerbung französischer Investitionen zur Entwicklung von Wirtschaftsprojekten in Belarus, darunter durch die Gründung von JV, hervorgehoben“, so der Pressedienst.

Michail Mjasnikowitsch und Gérard Larcher begrüßten die Einrichtung von Freundschaftsgruppen im Rat der Republik und im Senat Frankreichs. Das geschah 2018 zum ersten Mal in der Geschichte der bilateralen Beziehungen. Erstmals seit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Belarus und Frankreich fand auch das Treffen der Leiter der Oberkammern der Parlamente statt. Die Sprecher stimmten zu, dass es vom Wunsch der belarussischen und der französischen Seiten zeugt, einen neuen Impuls für die bilateralen Beziehungen zu geben. „Diese Zeichenereignisse verpflichten zur Stärkung unserer Kooperation in verschiedenen Bereichen“, unterstrich der Vorsitzende de Rates der Republik. Er informierte Gérard Larcher über die Situation in Belarus, beantwortete Fragen des französischen Kollegen über die Außen- und Innenpolitik des Landes.

Außerdem wurden während des Treffens Fragen zur Vertiefung der bilateralen Kontakte, Kooperationsrichtungen mit internationalen Organisationen, darunter mit dem Europarat, der Europäischen Kommission und ihren Strukturen, erörtert. Der belarussische Sprecher trug sich ins Ehrenbuch des Senats Frankreichs ein. Wie der Pressedienst informierte lud der Rat der Republik den Präsidenten des französischen Senats Gérard Larcher ein, Belarus zu besuchen.

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