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Belarus und Kuba denken über neue wirtschaftliche Kooperationsbereiche nach

Politik 21.10.2019 | 15:51
Archivfoto
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MINSK, 21. Oktober (BelTA) - Belarus und Kuba wollen neue wirtschaftliche Kooperationsbereiche feststellen. Das teilte Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter Kubas in Belarus, Juan Valdés Figueroa, vor dem Besuch des kubanischen Staatschefs in Minsk mit.

Präsident Kubas, Miguel Mario Díaz-Canel Bermúdez, ist am 22./24. Oktober in Belarus zu offiziellem Besuch. Dem Diplomaten zufolge kann man dank dem Besuch bilaterale Zusammenarbeit analysieren und neue Kooperationsbereiche in Wirtschaft bestimmen.

Der Botschafter betonte, dass Belarus und Kuba seit der Sowjetunion gute Beziehungen in verschiedenen Bereichen pflegen. „Der Besuch von Fidel Castro in Minsk 1972 war ein historisches Ereignis, das in die Geschichte belarussisch-kubanischer Zusammenarbeit eingetragen wurde“, erinnerte Juan Valdés Figueroa. Ihm zufolge trugen viele Belarussen zur Wirtschaftsentwicklung von Kuba bei. Tausende Kubaner studierten an belarussischen Hochschulen. „Diese Seiten der Geschichte liegen der heutigen Freundschaft zwischen Kuba und dem souveränen Belarus zugrunde“, unterstrich der Botschafter.

Er machte auf die Aufnahme von interparlamentarischen Kontakten, die Arbeit der Freundschaftsgruppen in den Parlamenten aufmerksam. „Die Länder weisen gleiche Positionen über internationale Fragen auf. Sie sind Mitglieder der Bewegung der blockfreien Staaten. Kuba unterstützt Belarus beim Beitritt zur Welthandelsorganisation“, bemerkte der Chef der kubanischen diplomatischen Mission.

Was die Wirtschaftszusammenarbeit zwischen Staaten angeht, ist Kuba nach wie vor an den Waren interessiert, die es aus Belarus traditionell seit 50 Jahren importierte: Traktoren, Lastkraftwagen, Autobusse, Motorräder, Landwirtschaftsanlagen und Zubehör, Bauteile und Ersatzteile, Dünger, Milch- und Fleischerzeugnisse, Haushaltstechnik. Dazu gehören heutzutage neue hochtechnologische Produkte, weil Belarus wesentliches Potenzial in Branchen Kommunikation, Informatik, Biochemie ausbaut. Kuba exportierte Rohzucker, Kaffee, Rom, Zigarren, Landwirtschaftserzeugnisse, erzählte der Diplomat. In den letzten 10 Jahren liefert Kuba Arzneimittel, biotechnologische Produkte. Der Botschafter fügte hinzu, dass die Staaten ein Handelsabkommen signiert haben.

„Kuba strebt Zusammenarbeit mit belarussischen Ministerien und Behörden, Hochschulen, Akademie der Wissenschaften, Industrie- und Handelskammer an. In den letzten Jahren fanden gegenseitige Besuche zwischen Delegationen der Außenministerien, Landwirtschaftsministerien, Ministerien für Wissenschaft und Technik, Generalstaatsanwaltschaft statt. Wir hoffen, dass diese Besuche Resultate bringen“, stellte der Diplomat fest. Kuba will Kontakte mit Belarus in Bildung und Kultur ausbauen.

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