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03 März 2026, 14:30

Belarussischer Botschafter sieht Perspektiven der Zusammenarbeit mit der Slowakei im humanitären Bereich 

Archivfoto
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MINSK, 3. März (BelTA) – Igor Fissenko, der vom Staatsoberhaupt zum Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter von Belarus in der Slowakei ernannt wurde, berichtete Journalisten über mögliche Perspektiven der Zusammenarbeit beider Länder.

„Leider prägen die Beschränkungen, die die Europäische Union eingeführt hat, unsere Zusammenarbeit. Dennoch gibt es Bereiche, in denen wir arbeiten können. Ich denke, dass es Perspektiven für eine Zusammenarbeit im Lebensmittelbereich und im humanitären Bereich gibt – im Gesundheitswesen, im Bildungswesen“, so der Botschafter.

Igor Fissenko merkte an, dass seine Ernennung zum Botschafter von Belarus in der Slowakei zeigt, dass Minsk bereit ist, den europäischen Ländern auf die ausgestreckte Hand der Freundschaft mit Gegenseitigkeit zu antworten. „Erst vor einem Jahr (nicht zum ersten Mal) kam der slowakische Botschafter Jozef Migaš zu uns und begann aktiv zu arbeiten. Er ist in unserem Land sehr bekannt für seine prinzipienfeste Haltung. Natürlich erwidern wir das und stellen unsere (diplomatische – Anm. BELTA) Präsenz in Bratislava wieder her. Natürlich wird es nach einer gewissen Pause nötig sein, die Arbeit in Gang zu bringen, sich in die Themen Wirtschaft und politische Kontakte einzuarbeiten“, betonte der Diplomat.

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko bezeichnete die Slowakei bei den Personalentscheidungen am 3. März als ein für Belarus freundliches Land und betonte, dass man ihr entsprechend begegnen muss. Alexander Lukaschenko merkte auch an, dass er Robert Fico, den Ministerpräsidenten der Slowakei, persönlich kenne, der aufgrund seines Amtes eine Schlüsselrolle in der Führung des Landes spiele. Sie hätten ein gutes Verhältnis zueinander. Die Politiker hätten sich getroffen und viele Probleme besprochen. „Er ist ein vernünftiger Mensch, der sich sehr um sein Land sorgt. Und er hat nicht vergessen, wo seine Wurzeln liegen“, charakterisierte der Präsident von Belarus den Premierminister. 

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