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Belarussisches Parlament rechnet mit Ankurbelung der Zusammenarbeit mit Parlatino

Politik 21.09.2018 | 13:27
Während des Treffens
Während des Treffens

MINSK, 21. September (BelTA) – Die Repräsentantenkammer rechnet mit der Ankurbelung der Zusammenarbeit mit dem Lateinamerikanischen Parlament (Parlatino). Das erklärte der Vizevorsitzende der Repräsentantenkammer, Boleslaw Pirschtuk, beim Treffen mit der Parlatino-Delegation um seinen Vorsitzenden, Elías Castillo, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Wie beim Treffen betont wurde sind die Seiten an der Entwicklung der Kooperation interessiert. „Wir hoffen darauf, dass unsere Beziehungen angekurbelt werden“, sagte Boleslaw Pirschtuk.

Der Vizesprecher stellte fest, die Nationalversammlung und das Parlatino würden ungenügend aktiv zusammenwirken.

„Wir haben genug viele Vorschläge, die für die beiden Seiten gegenseitig vorteilhaft und nützlich sein werden“, fügte der Vizevorsitzende der Repräsentantenkammer hinzu.

Lateinamerika ist ein dynamisch entwickelndes Territorium, eines der Zentren des Wachstums der Weltwirtschaft. Dadurch ist hohes Interesse von Belarus an dieser Region bedingt. Boleslaw Pirschtuk äußerte die Hoffnung darauf, dass während der Verhandlungen mit der Parlatino-Delegation Punkte für die Entwicklung der Kooperation bestimmt werden. „In verschiedenen Bereichen. Nicht nur in der parlamentarischen Dimension, sondern auch auf anderen Gebieten“, fügte er hinzu.

Das Programm sieht den Besuch einer Reihe von Betrieben vor. Auf solche Weise können sich lateinamerikanische Parlamentarier mit dem Industriepotenzial von Belarus bekannt machen. Boleslaw Pirschtuk erzählte während des Treffens über Instrumente zur Exportförderung, die die Partner aus den Ländern Lateinamerikas nutzen können, sowie über Warenpositionen, für die sie Interesse zeigen können. Es wurden Perspektiven der Zusammenarbeit in IT und im humanitären Bereich angeschnitten.

Elías Castillo schlug vor, die Zusammenarbeit in Bildung zu entwickeln. Ihm zufolge seien lateinamerikanische Parlamentarier bereit, jungen Spezialisten eine Möglichkeit bereitzustellen, Berufspraktika auf der Basis des Parlantino abzuleisten.

Der Besuch der Delegation des Lateinamerikanischen Parlaments um Elías Castillo in Belarus dauert bis zum 24. September.

Im Jahr 2016 wurde in Minsk das Kooperationsabkommen zwischen der Nationalversammlung und dem Parlatino unterzeichnet, gemäß dem dem belarussischen Parlament den Status des ständigen Beobachters bereitgestellt wurde. In der Nationalversammlung von Belarus wurde die Delegation zur Umsetzung von Kontakten mit dem Lateinamerikanischen Parlament gebildet. Sie wird vom Vizevorsitzenden der Repräsentantenkammer, Boleslaw Pirschtuk, geleitet.

Das Lateinamerikanische Parlament wurde am 10. Dezember 1964 in Lima (Peru) von 14 Vertretern der nationalen Parlamente der Länder Lateinamerikas und der Karibischen Inseln eingerichtet. Das Ziel der Einrichtung des Parlatino war es, die Harmonisierung der Gesetzgebung der lateinamerikanischen Länder in solchen Bereichen wie Bildung, Gesundheitswesen, Umweltschutz und Bekämpfung des Drogenhandels zu fördern. Derzeit gehören zum Parlatino 23 Länder mit dem Stimmrecht: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Venezuela, Guatemala, Honduras, Dominikanische Republik, Kolumbien, Costa Rica, Kuba, Mexiko, Nicaragua, Panama, Paraguay, Peru, El Salvador, Suriname, Uruguay, Chile, Ecuador, Aruba, Curaçao und St. Martin.

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