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04 Februar 2026, 17:55

Belskaja: Sanktionen verstoßen gegen den Grundsatz der Gerechtigkeit als Grundlage für die Transformation der Weltwirtschaft

MINSK, 4. Februar (BelTA) – Einseitige restriktive Maßnahmen verstoßen gegen den Grundsatz der Gerechtigkeit, der die Grundlage für die Transformation des globalen Handels und der Weltwirtschaft bilden sollte. Dies erklärte die Ständige Vertreterin von Belarus bei der UNO in Genf, Larissa Belskaja, auf der 78. Sitzung des UNCTAD-Rates für Handel und Entwicklung, teilte das belarussische Außenministerium mit. 

„Wir begrüßen den neuen UNCTAD-Bericht über Handel und Entwicklung 2025, der wichtige globale Trends festhält und zum Nachdenken über dringende Maßnahmen anregt, um angemessen auf die Herausforderungen und Probleme zu reagieren, mit denen Staaten und vor allem Entwicklungsländer konfrontiert sind“, betonte die belarussische Diplomatin. „Wir teilen die Schlussfolgerung des Berichts, dass die Diversifizierung der Exportmärkte durch eine Vertiefung der regionalen Integration ein entscheidender Faktor für die Verringerung der Anfälligkeit der Staaten gegenüber Veränderungen im globalen Handel ist.“

Larissa Belskaja merkte an, dass diese Schlussfolgerung durch die Erfahrungen mit der wirtschaftlichen Integration der fünf Mitgliedstaaten der Eurasischen Wirtschaftsunion bestätigt wird, deren Vorsitz Belarus im Jahr 2025 innehatte. 

„Im Mittelpunkt unseres Vorsitzes standen die Beseitigung von Hindernissen, der Abbau von Ausnahmen und Beschränkungen im gegenseitigen Handel, der elektronische Handel, gemeinsame Projekte im Agrarbereich, Innovationen im Bereich der Agrartechnologie sowie Fragen der Importsubstitution. Im Rahmen der belarussischen Initiative für ein gemeinsames Importsubstitutionsprogramm hat die Eurasische Wirtschaftskommission eine Reihe von Übersichten über vielversprechende Bereiche der Zusammenarbeit in der Industrie erstellt. Es wurden praktische Ergebnisse im Bereich der Zollverwaltung erzielt, die zur Minimierung der fiskalischen Risiken und Verluste der Haushalte der Mitgliedstaaten der Union beitragen, sowie wichtige Vereinbarungen über Fragen der Harmonisierung im Finanzbereich, die Stärkung der Handels- und Investitionszusammenarbeit, den Schutz der Rechte und legitimen Interessen der Verbraucher und die Förderung der Entwicklung des Tourismus im Rahmen der EAWU getroffen", teilte die Ständige Vertreterin von Belarus mit.

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