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Botschafterin: Österreich rechnet mit Stärkung der Zusammenarbeit mit Belarus

Politik 05.02.2019 | 09:37

MINSK, 4. Februar (BelTA) - Österreich rechnet mit Stärkung der Zusammenarbeit mit Belarus. Das sagte Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafterin Österreichs in Belarus, Aloisia Wörgetter, beim Abend im Freundschaftshaus, der sich dem 27. Jahrestag seit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Belarus und Österreich gewidmet wurde.

Die Diplomatin betonte die Wichtigkeit der Entwicklung der bilateralen Kooperation unter anderem in Kultur. Die Zusammenarbeit muss mit der Eröffnung des neuen Büros der Botschaft Österreichs in Minsk intensiviert werden. Es wurde etwa vor zwei Wochen mit Teilnahme der beiden Außenminister eröffnet.

Der Botschafterin zufolge werden Belarus und Österreich durch enge wirtschaftliche, interparlamentarische sowie gute menschliche Kontakte verbunden. Sie wies insbesondere auf die Wichtigkeit der partnerschaftlichen Kontakte zwischen Städten, Regionen hin und erzählte über gegenseites Interesse am Ausbau der Beziehungen.

Verwaltungsleiter für Europa des belarussischen Außenministeriums, Jewgeni Worobjow denkt, dass die Zusammenarbeit zwischen Belarus und Österreich auf ein hohes Niveau gebracht wurde. Davon zeugt der Besuch des Präsidenten Österreichs in Minsk im vorigen Jahr zur Eröffnung des zweiten Abschnitts der Gedenkstätte „Trostenez“. Gemeinsame historische Erinnerung an die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges ist ein wichtiger Bestandteil der modernen Beziehungen zwischen beiden Staaten.

Ex-Botschefter von Belarus in Österreich, Vorsitzender der Ständigen Kommission für internationale Angelegenheiten der Repräsentantenkammer, Leiter der parlamentarischen Freundschaftsgruppe mit Österreich, Waleri Woronezki, ist überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit Österreich auf eine neue Ebene gehoben wurde.

Über die Wichtigkeit der Entwicklung der Investitionszusammenarbeit erzählte Vorstandsvorsitzender der Priorbank, Ehrenkonsul Österreichs in Belarus, Vorsitzender der Freundschaftsgesellschaft „Belarus-Österreich“, Sergej Kostjutschenko. Er ist sicher, dass man österreiche Erfahrungen in Entwicklung und Wettbewerb unter modernen Bedingungen übernehmen muss. Sergej Kostjutschenko unterstrich, dass österreichische Partner kein Vertrauen für belarussischen Markt verspürten. Zurzeit änderte sich die Lage.

Vorsitzende der Belarussischen Gesellschaft für Freundschaft und kulturelle Beziehungen mit ausländischen Staaten, Nina Iwanowa, bedankte sich bei der österreichischen Seite für eine Riesenarbeit während etwa 30 Jahre zur Genesung von belarussischen Kindern, die von Tschernobylkatastrophe betroffen wurden.

Bei der Veranstaltung konnte man Musikwerke bekannter Komponisten unter anderem österreichischer genießen.

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