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Chef japanischer diplomatischer Mission in Belarus erhält 2019 Status des Botschafters

Politik 06.12.2018 | 10:56
Archivfoto
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MINSK, 6. Dezember (BelTA) – Ab 2019 erhält der Chef der japanischen diplomatischen Mission in Belarus den Status des Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters. Derzeit wird die Botschaft vom interimistischen Geschäftsträger Japans in Belarus geleitet. Das sagte der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses für internationale Angelegenheiten und nationale Sicherheit des Rates der Republik der Nationalversammlung von Belarus, Sergej Rachmanow, am 5. Dezember in der feierlichen Veranstaltung anlässlich des 85. Geburtstags des Kaisers Japans, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses betonte eine positive Dynamik der belarussisch-japanischen Zusammenarbeit in allen Bereichen, darunter in Wirtschaft. Als Beispiel nannte Sergej Rachmanow einige Projekte, die Japan und Belarus gemeinsam umsetzen werden. Ihm zufolge sei ein großes Produktionsprojekt im Belarussischen Eisenhüttenwerk mit japanischen Investitionen geplant.

Außerdem ist die Zusammenarbeit im Bereich Hochtechnologien vielversprechend. Belarus und Japan verwirklichen das Projekt zur Modellierung von Naturkatastrophen mit Kunstintellekt.

Was die bilateralen Kontakte angehe, werde derzeit der Besuch auf hoher Ebene vorbereitet, bemerkte Sergej Rachmanow.

Der zeitweilige Geschäftsträger Japans in Belarus, Hiroki Tokunaga, unterstrich, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern würden sich gut entwickeln und immer neue Kooperationsbereiche umfassen. Er wies darauf hin, dass die Anzahl von Belarussen, die Japan im vergangenen Jahr besucht hätten, um das 1,5-fache gestiegen sei. Der Diplomat äußerte die Meinung, dass die bevorstehenden Olympischen Spiele 2020 in Tokio sowie die Weltausstellung 2025 zum Tourismus beitragen würden.

Hiroki Tokunaga lenkte seine Aufmerksamkeit auf jene Tatsache, dass die japanische Regierung innerhalb von letzten 14 Jahren eine Förderung für Belarus, insbesondere für die durch Tschernobyl-Katastrophe betroffenen Gebiete, gewährt. Der Diplomat machte aufmerksam auf das effektive Zusammenwirken zwischen Belarus und Japan auf der internationalen Arena.

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