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Chile interessiert an langfristiger Kooperation mit Belarus

Politik 10.10.2019 | 17:42
Archivfoto
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MINSK, 10. Oktober (BelTA) – Chile zeigt sich interessiert an der langfristigen Kooperation mit Belarus. Das gab der Vizeaußenminister für internationale Wirtschaftsbeziehungen der Republik Chile, Rodrigo Yáñez Benítez, einem BelTA-Korrespondenten bekannt.

Rodrigo Yáñez Benítez besuchte Minsk als Leiter der Delegation dieses Landes.

Der Vizeaußenminister erzählte, dass das Hauptziel des Besuchs war, das Potenzial für eine Zusammenarbeit mit Belarus zu untersuchen. „Es ist sehr wichtig, Meinungen über unsere Möglichkeiten auszutauschen und Perspektiven für die Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern zu bestimmen“, sagte er.

Rodrigo Yáñez Benítez traf sich mit dem ersten Vizeaußenminister von Belarus Andrej Jewdotschenko. Sie erörterten den Ausbau der belarussisch-chinesischen Handels- und Wirtschaftskooperation, die Entwicklung der regionalen Wirtschaftsintegration, das Zusammenwirken zwischen Chile und der EAWU. Es wurde auch die Frage des Beitritts von Belarus zur Welthandelsorganisation diskutiert. Die chilenische Delegation besuchte die Belarussische Handels- und Industriekammer, den Hochtechnologiepark, das Belarussische Automobilwerk BelAZ und die Entwicklungsbank.

„Für Chile ist es wichtig, dass die belarussische Seite uns als einen vielversprechenden strategischen Partner betrachtet, insbesondere im Rahmen der Zusammenarbeit mit der EAWU. Für uns ist der Ausbau der Kontakte zu belarussischen Partnern unter anderem eine Chance, in die Märkte der Mitgliedsstaaten der EAWU einzusteigen. Wir sind bereit, zu einer Plattform zu werden und der belarussischen Seite bei der Lieferung von Waren an andere Staaten unserer Region zu helfen“, so der Vizeaußenminister für internationale Wirtschaftsbeziehungen Chiles. Er bemerkte, Chile importiere viele ausländische Waren. Leider gebe es nicht viele belarussische Waren.

Seit der Sowjetzeit sei in Chile die Technik des belarussischen Automobilwerks bekannt, die im Bergbau eingesetzt werde. „Belarus hat auch ein großes Potenzial für die Lieferung von Milchprodukten auf den chilenischen Markt“, sagte der stellvertretende Minister. Chile könne Lieferungen von Lachs, Wein und Trockenfrüchten nach Belarus steigern.

Gleichzeitig sagte Rodrigo Yáñez Benítez, dass es einige Probleme mit den Zöllen gibt, die für belarussische Waren immer noch deutlich höher sind als für andere ausländische Produkte, die nach Chile kommen. Die chilenische Seite erwartet, dass diese Frage gelöst wird.

„Derzeit ist das belarussisch-chilenische Handelsvolumen nicht groß - etwa $10 Mio., wovon 90% auf den Import von Waren aus Chile nach Belarus entfallen. Wir sind daran interessiert, die gegenseitigen Lieferungen zu erhöhen. Wir denken über gemeinsame Projekte und Programme nach, die das gegenseitigen Handelsvolumen erhöhen lassen“, sagte der chilenische Gast.

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