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24 März 2026, 13:10

Die Uhren der All-Wetter-Partnerschaft synchronisieren. Alejnik trifft sich mit Botschafter Chinas in Belarus

MINSK, 24. März (BelTA) – Die Zusammenarbeit zwischen Belarus und China ist in allen Bereichen erfolgreich. Das erklärte Sergej Alejnik, Vorsitzender des Ständigen Ausschusses des Rates der Republik für internationale Angelegenheiten und nationale Sicherheit, am 24. März bei einem Treffen mit dem Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Volksrepublik China in Belarus, Zhang Wenchuan.
„Unsere Treffen ermöglichen es uns, Fragen der bilateralen Zusammenarbeit zu erörtern und die Uhren in der allseitigen strategischen Allwetter-Partnerschaft zu synchronisieren“, betonte Sergej Alejnik. „Die Zusammenarbeit ist in allen Dimensionen erfolgreich.“
Der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses für internationale Angelegenheiten und nationale Sicherheit bezeichnete die Arbeit des 2024 gegründeten Hochrangigen Ausschusses für Zusammenarbeit zwischen den gesetzgebenden Organen von Belarus und China als effektiv. Seine beiden Sitzungen fanden bereits statt – in Minsk und Peking. „Wir rechnen auch in diesem Jahr mit einem Austausch zwischen den Führungen der gesetzgebenden Organe“, bemerkte Sergej Alejnik.

Er betonte, wie wichtig es sei, dass die Abhaltung des ersten Forums der Regionen von Belarus und China im Jahr 2026 bereits detailliert diskutiert werde. Während der jüngsten Reise von Zhang Wenchuan nach Grodno standen genau diese Themen im Mittelpunkt.

Wie Sergej Alejnik nach dem Treffen mit dem chinesischen Botschafter vor der Presse erklärte, wurde in den Gesprächen mit ihm besonderes Augenmerk auf die interregionale Zusammenarbeit gelegt. „Es wird erwogen, unsere interregionale Zusammenarbeit in ein Regionalforum zu überführen. Jedes belarussische Gebiet unterhält mehrere Partnerschaftsabkommen mit chinesischen Provinzen. Es wurden über 100 Abkommen unterzeichnet, die auf die Vertiefung der Handels-, Wirtschafts- und soziokulturellen Beziehungen zwischen den Regionen unserer Länder abzielen. Wir haben die Perspektiven für die Abhaltung des Regionalforums, das zwischen dem Gebiet Grodno und der chinesischen Provinz Gansu stattfinden wird, eingehend geprüft“, sagte Alejnik. 

Seinen Worten zufolge werden sich auch andere Regionen diesem Forum anschließen. „Dies ist ein erster Schritt hin zu einer systematischen interregionalen Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern“, ist Sergej Alejnik überzeugt.

Er berichtete außerdem, dass beim Treffen mit dem Botschafter auch die Jugendagenda im Fokus stand, insbesondere die Unterzeichnung eines entsprechenden Abkommens zwischen den Jugendorganisationen beider Länder. Dies war übrigens Gegenstand der vorherigen Sitzung des Hochrangigen Ausschusses für Zusammenarbeit zwischen den gesetzgebenden Organen von Belarus und China.

„Wir haben die Perspektiven für die Entwicklung der Kontakte zwischen den Frauenorganisationen beider Länder erörtert, was im Jahr der belarussischen Frau besonders aktuell ist. Und die Kontakte, die während des Besuchs der Vorsitzenden des Rates der Republik, Natalja Kotschanowa, im Jahr 2024 in der Volksrepublik China geknüpft wurden, werden in diesem Jahr fortgesetzt“, so Sergej Alejnik.

Er wies auch auf die Bedeutung der erörterten Themen hin, wie die Perspektiven des Handels, der Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft und Investitionen zwischen Belarus und China, die sich in den letzten Jahren erfolgreich entwickelt hat und sehr gute Dynamik aufweist. „Es ging auch um die technologische und industrielle Zusammenarbeit, unter anderem im Rahmen der belarussisch-chinesischen Jahre der industriellen Kooperation, die in den Jahren 2026–2027 stattfinden“, teilte Sergej Alejnik mit.

Der Parlamentarier betonte zudem, dass auch die Tätigkeit des Chinesisch-Belarussischen Industrieparks Great Stone erörtert wurde. „Wir unsererseits fördern die weitere Entwicklung dieser Dimension im Rahmen der Initiative „Neue Seidenstraße“, unterstrich Sergej Alejnik.

Bei den Gesprächen bestätigten die Seiten das gegenseitige Interesse an der weiteren Entwicklung der allseitigen strategischen Allwetter-Partnerschaft zwischen Belarus und China.

Die diplomatischen Beziehungen zwischen der Republik Belarus und der Volksrepublik China wurden am 20. Januar 1992 aufgenommen. Im September 2022 verabschiedeten die Staatschefs von Belarus und China am Rande des SOZ-Gipfels eine gemeinsame Erklärung über die Aufnahme der höchsten Beziehungsstufe in der Geschichte: der allseitigen strategischen Allwetter-Partnerschaft. Im März 2023 verabschiedeten die Staatschefs beider Länder während des Staatsbesuchs des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko in China nach den Verhandlungen eine gemeinsame Erklärung über die grundlegenden Prinzipien der Entwicklung der vorbildlichen Beziehungen der allseitigen strategischen Allwetter-Partnerschaft zwischen Belarus und China in der neuen Ära. China ist eine strategische Richtung in der belarussischen Außenpolitik. Die beiden Staaten haben Austausch-Mechanismen entwickelt, die auf höchster Ebene funktionieren.
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