MOSKAU, 16. Dezember (BelTA) – Der erste stellvertretende Außenminister von Belarus, Sergej Lukaschewitsch, hat am Rande des Geschäftsforums „Belarus-Afrika“ für die in Moskau akkreditierten Diplomaten der afrikanischen Staaten und des Nahen Ostens die Medien über die Situation mit belarussischen Kaliexporten informiert.
„Der Export belarussischer Kalidünger ist ein akutes Anliegen und - aus nachvollziehbaren Gründen – ein heißes Thema. Zweifellos ist Belarus der größte Kaliproduzent, wir gehören in die Top Drei. Einige Schwierigkeiten, die sich aus den aktuellen Problemen mit der Lieferung von Kalidüngern resultieren, sind allgemein bekannt. Es gibt aber auch sogenannte „stille Erfolge“ - Erfolge, die uns ermöglichen, die Lieferung von Kalidüngern in jene Staaten fortzusetzen, die unsere Dünger brauchen.“
„Die Lieferung von Kalidüngern nach Afrika wird in erster Linie durch die Nachfrage der afrikanischen Länder geregelt. Nicht jedes Land braucht Kalium als Dünger. Nicht alle Länder haben die erforderlichen Kapazitäten für den Import belarussischer Kalidünger. Zwei Faktoren spielen dabei eine große Rolle – Logistik und wirtschaftliche Zweckmäßigkeit. Sowohl für Käufer als auch für Verkäufer“, sagte der erste stellvertretende Außenminister.
