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03 März 2021, 11:11

Experte: Lukaschenko hat Licht ins Dunkel der Sotschi-Gespräche mit Putin gebracht

Alexej Dsermant
Alexej Dsermant

MINSK, 3. März (BelTA) – Nach den Gesprächen mit Wladimir Putin, die vor einer Woche in der russischen Stadt Sotschi stattfanden, brachte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko endlich Licht ins Dunkel dieses Treffens. Das sagte Alexej Dsermant vom Institut für Philosophie bei der NAN der Zeitung „SB. Belarus segodnja“

Dsermant kommentierte die jüngste Besprechung des belarussischen Staatsoberhauptes mit der militärischen Führung des Staates, die dem Thema belarussisch-russische Kooperation im Militärbereich gewidmet war.

„Es ist offensichtlich, dass unsere Staaten in bestimmten Bereichen eine viel intensivere Integration erreichen werden, zum Beispiel im Bereich Militärpolitik. Der Präsident sprach über gemeinsame Luftraumpatrouillen durch belarussische und russische Luftstreitkräfte – damit wird die Frage nach der russischen Militärbasis in Belarus eigentlich vom Tisch sein. Er sprach auch über eine Reihe ernsthafter wirtschaftlicher Projekte: Beteiligung von Gazprom am Bau eines neuen Grodno Azot Werks, Erfahrungsaustausch im Bereich der Steuerpolitik und weitere Anstrengungen zur Angleichung von Besteuerungspraktiken in Belarus und Russland. In den wichtigsten Bereichen wird es viel Arbeit geben, um die Integration mit Russland voranzutreiben. Russlands Präsident unterstützte viele Vorhaben, unter anderem die Ausbildung belarussischer Militäroffiziere in Russland.“

Der Staatschef machte im Verlauf der Besprechung darauf aufmerksam, dass es im Medienraum in Bezug auf sein Treffen mit Putin viele Falschinformationen und Gerüchte gibt, die mit der tatsächlichen Tagesordnung nichts am Hut haben. Die Präsidenten haben praktische und nützliche Themen besprochen.

„Auch wenn das Treffen von bilateralen Fragen geprägt war, muss man verstehen, dass unsere Partnerstaaten in der GUS und in der Eurasischen Wirtschaftsunion sehr aufmerksam darauf schauen, was im Unionsstaat los ist. Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan, Armenien, Aserbaidschan – sie alle haben ein echtes und aufrichtiges Interesse daran, was in der Union geschieht. Und wenn sie sehen, dass wir uns ein Stück annähern, dann können wir als Vorbild für andere eurasische Staaten angesehen werden“, resümierte der Experte.

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