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23 März 2022, 11:44

Fake-Maschine CNN läuft auf Hochtouren: Belarus wird geplante Teilnahme an Sonderoperation in der Ukraine nachgesagt

MINSK, 23. März (BelTA) – In den westlichen Medien wird zunehmend über die geplante Teilnahme belarussischer Militärs an der russischen Sonderoperation in der Ukraine informiert. Besonders aktiv ist dabei der US-amerikanischer Fernsehsender CNN.

CNN beruft sich in seinen Berichten auf unbenannte Vertreter aus den USA und NATO und behauptet, dass Belarus sich der militärischen Sonderoperation Russlands in der Ukraine bald anschließen will. Dabei sehen selbst jene Personen, auf die sich der US-Sender beruft, keine Anzeichen für die Vorbereitung der belarussischen Truppen auf diese Operation, teilt RIA Novosti mit.

In diesem Zusammenhang erinnert RIA Novosti an das berüchtigte Interview des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko mit dem CNN-Journalisten Matthew Chance, als der Staatschef auf eine Frage sofort reagierte: „Matthew, Sie lügen!“

BelTA hat alle Zitate des belarussischen Staatschefs in Bezug auf die Beteiligung der Republik Belarus an der militärischen Sonderoperation der Russischen Föderation in der Ukraine gefunden und führt sie an:

17. März. Lukaschenko im Interview mit dem japanischen TV-Sender TBS

„In dieser Situation kämpft kein belarussischer Soldat in der Ukraine. Trotz der feindseligen Haltung der Ukraine gegenüber Belarus, die der Westen forciert, rief ich Herrn Selenskyj an und bot ihm an, sofort die Verhandlungen mit Russland aufzunehmen. Buchstäblich am dritten oder vierten Tag dieses Krieges. Wir greifen die Ukraine nicht an, wir bombardieren die Ukraine nicht. Wir stehen für Friedensgespräche. Wir wollen, dass diese Verhandlungen in diesem Saal enden, wo 2015 Normandie-Gespräche stattfanden und wo das Minsker Abkommen ausgearbeitet wurde.“

„Wir sind Anhänger von Friedensverhandlungen. Wir wollen, dass der Frieden in der Ukraine einzieht. Wenn es dort keinen Frieden gibt, wird es auf Dauer auch keinen Frieden in Belarus geben. Das ist unsere Position“, fügte Alexander Lukaschenko hinzu.

15. März. Treffen mit Leitung der Sicherheitsbehörden

„Was die Ukraine angeht, wissen Sie besser als ich, was dort los ist. Ich will das erneut betonen: Wir lassen uns in diese Operation in der Ukraine nicht hineinziehen. Darin sehen wir keine Notwendigkeit.

Wie kann schon Belarus Russland groß helfen? Russland hat genug Soldaten und Offiziere, die dort im Einsatz sind. Können wir Russland irgendwelche Waffen liefern? Nein. Alle Waffen importieren wir selbst aus Russland. Sie habe viel bessere Waffen als wir. Wir haben dort nichts zu suchen. Niemand bittet uns um Hilfe.“

4. März. Unterzeichnung der Ergebnisse des landesweiten Verfassungsreferendums

„Egal wie sehr es gewisse Kräfte heute versuchen, Belarus in die militärischen Aktionen in der Ukraine zu verwickeln, gibt es keinen Anlass zur Sorge. Ich möchte noch einmal betonen: Wir schützen unsere Staatsgrenze im Süden von Brest bis Mosyr mit eigenen Kräften. Die belarussische Armee hat sich nicht an der Sonderoperation beteiligt und wird es auch künftig nicht tun. Es besteht einfach keine Notwendigkeit dafür. Der Schutz der Brest-Gomel-Linie ist nicht die einzige Aufgabe unserer Armee. Wir haben die Grenze im Westen und Nordwesten des Landes zu verteidigen. Und wir müssen sie zuverlässig abdecken. Denn wenn wir das versäumen, werden uns die Menschen das nie verzeihen“, sagte der Staatschef.

„Der Westen fordert am lautesten ein Ende des Krieges in der Ukraine. Öffentlich. Aber er braucht dort in Wirklichkeit keinen Frieden. Der Westen braucht einen Krieg in der Ukraine. Und je länger er dauert desto besser“, betonte Alexander Lukaschenko. Nach Meinung des belarussischen Präsidenten wolle der Westen Russland und nach ihm auch Belarus in diesem Krieg „ertränken“.

“Alles, was der Westen mit Friedensparolen nach außen artikuliert, sind Lügen und Heuchelei, leeres Gerede und hohle Phrasen für jene, die keine Ahnung davon haben, was wirklich geschieht. Wir verstehen das alles und wollen nicht zur Zielscheibe solcher Aufrufe werden. Wir wissen was wir wollen. Wir wissen, wie wir zu leben und zu arbeiten haben“, sagte der belarussische Präsident Lukaschenko.

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