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16 Dezember 2025, 16:38

Flugverkehr, visafreie Reisen, Steuerabkommen. Lukaschewitsch führte Gespräche mit Botschaftern aus Afrika und dem Nahen Osten 

MOSKAU, 16. Dezember (BelTA) – Der erste Vizeaußenminister von Belarus hat am 16. Dezember am Rande des Wirtschaftsforums „Belarus-Afrika“ in Moskau Gespräche mit Botschaftern mehrerer afrikanischer und nahöstlicher Länder geführt. Darüber erzählte er anschließend in einem Pressestatement.

Bei den Gesprächen mit dem Botschafter von Mosambik in Russland, Jose Mateus Muaria Katupha stand die Unterzeichnung eines Abkommens über visafreie Reisen für Inhaber von diplomatischen und dienstlichen Pässen im Mittelpunkt. „Wir haben die Umsetzung der Roadmap besprochen, die im Sommer dieses Jahres bei einem Besuch ihres Ministers für Landwirtschaft, Umwelt und Fischerei in Minsk unterzeichnet wurde“, erklärte Sergej Lukaschewitsch. „Wir sprachen über humanitäre Fragen und Ausbildung mosambikanischer Studenten in Belarus.“

Der belarussische Vizeaußenminister und der jordanische Botschafter in Russland und Belarus Khalid Shawabka haben das Doppelbesteuerungsabkommen unterzeichnet. „Dies ist eine Rahmenvereinbarung, die einer breit gefächerten Zusammenarbeit neue Möglichkeiten verspricht. Ohne dieses Dokument ist es schwierig, die Investitionskooperation und die Entwicklung einiger Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zu planen. Der Botschafter dankte Belarus und insbesondere der Fluggesellschaft Belavia für die Wiederaufnahme regelmäßiger Reiseflüge von Belarus nach Jordanien, die im März 2026 beginnen“, sagte Sergej Lukaschewitsch.

Ein weiteres Treffen fand mit den Botschafter Kenias in Russland und Belarus statt. Neulich besuchte der Leiter des kenianischen Parlaments Belarus, zuvor war der Präsident von Belarus in Kenia. „Im Allgemeinen haben wir eine so gute Grundlage, um die Zusammenarbeit fortzusetzen. Wir sprachen über einen möglichen Fahrplan, über die Unterzeichnung von Vereinbarungen, die das Zusammenwirken nicht nur auf politischer, sondern auch auf wirtschaftlicher Ebene erleichtern. Der Botschafter schlug vor, eine direkte Flugverbindung zwischen Nairobi und Minsk zu organisieren“, sagte der erste stellvertretende Außenminister.

Es fand auch ein Treffen mit dem Botschafter Ugandas in Russland und Belarus statt. „In diesem Jahr haben unsere Staaten einen intensiven Austausch gehabt. Im Februar dieses Jahres war unser Premierminister zu einem offiziellen Besuch in Uganda. Es fanden hochrangige Gespräche statt – auf der Ebene der Außenminister und auf der UN-Ebene", erinnerte sich Sergej Lukaschewitsch. 
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