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03 Februar 2026, 18:31

Gemeinsame Erklärung von Belarus, Iran, Nordkorea, Myanmar und Russland zum Weg zu einer Eurasischen Charta der Vielfalt und Multipolarität im 21. Jahrhundert

MINSK, 3. Februar (BelTA) - Am 3. Februar trafen sich Vertreter von fünf Ländern – Belarus, Iran, Nordkorea, Myanmar und Russland – zeitgleich in den Außenministerien von Belarus und Russland. Dies teilte das belarussische Außenministerium mit.

Belarus, Iran, Nordkorea, Myanmar und Russland haben eine gemeinsame Erklärung mit dem Titel „Auf dem Weg zu einer Eurasischen Charta der Vielfalt und Multipolarität im 21. Jahrhundert“ verfasst.

In der Erklärung heißt es: „Wir erinnern an die Idee, eine Eurasische Charta der Vielfalt und Multipolarität im 21. Jahrhundert zu entwickeln, die erstmals auf der Ersten Internationalen Konferenz zur Eurasischen Sicherheit im Oktober 2023 in Minsk geäußert wurde. Wir anerkennen das ursprüngliche Ziel der Initiative, das als ‚Leitfaden für unsere eurasische Konsolidierung und gemeinsame fortschrittliche Entwicklung‘ formuliert wurde.“

„Wir erinnern auch an die Podiumsdiskussionen zur Eurasischen Charta, die auf der zweiten und dritten Internationalen Konferenz zur Eurasischen Sicherheit in Minsk 2024 und 2025 stattfanden und auf denen Vertreter zahlreicher Länder entsprechende Präsentationen und Stellungnahmen abgaben“, heißt es in dem Dokument. Wir nehmen das Dokument „Gemeinsame Vision für die Eurasische Charta zu Vielfalt und Multipolarität im 21. Jahrhundert“ zur Kenntnis, das im November 2024 von den Außenministern der Republik Belarus und der Russischen Föderation unterzeichnet wurde. Darin legen die beiden Länder unter anderem ihre Ansichten zu Vielfalt und Multipolarität, ihre Einschätzung der Bedeutung Eurasiens und seines globalen Einflusses, ihr Verständnis der Prinzipien einer neuen gleichberechtigten und unteilbaren Sicherheitsarchitektur in Eurasien sowie ihre Maßnahmen zur Umsetzung dieser gemeinsamen Vision dar.

Wir nehmen die Informationsveranstaltungen zur Eurasischen Charta zur Kenntnis, die von der Republik Belarus und der Russischen Föderation gemeinsam an verschiedenen Orten, darunter im Büro der Vereinten Nationen in Genf (Februar 2025) und im Hauptsitz der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, organisiert wurden. (2025). Wir nehmen die entsprechenden öffentlichen Erklärungen des Präsidenten der Republik Belarus und des Präsidenten der Russischen Föderation mit Anerkennung zur Kenntnis, in denen die Staatsoberhäupter beider Länder ihre Unterstützung für die Idee der Eurasischen Charta zum Ausdruck brachten. Wir vereinbaren, einen umfassenden Konsultationsprozess zur Eurasischen Charta im eurasischen Format einzuleiten, um die relevanten inhaltlichen und verfahrenstechnischen Fragen im Zusammenhang mit der Entwicklung einer Eurasischen Charta der Vielfalt und Multipolarität im 21. Jahrhundert zu erörtern“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung.
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