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Politik
16 Mai 2023, 22:37

Instrument "Kinder": Außenministerium warnt vor zunehmender Politisierung der internationalen Agenda

MINSK, 16. Mai (BelTA) – Das belarussische Außenministerium warnt davor, dass die aktuelle internationale Agenda immer mehr aufgrund der Kinderthematik politisiert wird. Darüber sprach der stellvertretende Außenminister der Republik Belarus Juri Ambrasewitsch bei einem Treffen mit dem Vertreter des UN-Kinderhilfswerks (UNICEF) in Belarus Rustam Chaidarow und dem regionalen Partnerschaftsberater des UNICEF-Regionalbüros für Europa und Zentralasien Artasches Mirsojan.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen aktuelle und zukünftige Aufgaben der Regierung und des Kinderhilfswerks im Hinblick auf die Mobilisierung externer Ressourcen zur Finanzierung von UNICEF-Projektaktivitäten in Belarus. „Der stellvertretende Minister lenkte die Aufmerksamkeit der UNICEF-Vertreter auf die zunehmende Politisierung des Themas Kinder im Rahmen der internationalen Agenda. Es geht ganz konkret darum, dass Belarus seit Jahren Kinder aus anderen Ländern zu einem Erholungsaufenthalt in den Sommerlagern aufnimmt. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass die Kinderagenda nicht von Staaten für politische Zwecke instrumentalisiert werden darf“, teilte das Außenministerium mit.

Es wurde auf die effektive Zusammenarbeit zwischen Belarus und UNICEF bei der Unterstützung ukrainischer Flüchtlingskinder von 2014 bis heute hingewiesen. Unter anderem wurde das Projekt „Humanitäre Hilfe für Flüchtlingskinder aus der Ukraine in der Sommersaison: Erholung und Vorbereitung auf das akademische Jahr“ im Jahr 2022 erfolgreich durchgeführt. Finanziert wurde es vom Belarussischen Roten Kreuz und UNICEF.

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