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Jermoschina: Wahlkampagne 2019 zeichnet sich durch wellenartige Aktivität aus

Politik 17.11.2019 | 22:59

MINSK, 17. November (BelTA) – Die Wahlkampagne 2019 zum belarussischen Parlament war heterogen, mitunter mit einer wellenartigen Aktivität der Wähler. Während der vorzeitigen Abstimmung hat es sogar Phasen gegeben, die man als „schwarze PR“ bezeichnen konnte. Diese Eindrücke vom Verlauf der Wahlkampagne teilte die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission Lidia Jermoschina auf der Pressekonferenz bei ONT mit.

„Es gab während dieser Wahlkampagne einige aufsehenerregende Fälle, als sich die Leiter der Wahlbezirkskommissionen darüber beschwerten, dass sie von Wahlbeobachtern oder auch von den sogenannten unabhängigen Medien unter Druck gesetzt wurden. Das kann ich nicht anders bezeichnen als „schwarze PR“ und Druck. Das ist politisches Theater“, glaubt Jermoschina. Sie hat den Journalisten über ihre Beobachtungen erzählt. „Der erste Tag der vorzeitigen Abstimmung war ruhig. Am zweiten und dritten Tag hat es überall Skandale gegeben. Als ob es einen Regisseur gegeben hätte, der das „Fass“-Kommando ausrief. Gleich darauf folgte wieder ein normaler Tag“, sagte Jermoschina.

Es gebe keine zwei Kampagnen, die einander ähneln würden. Außerdem würden die aktuellen Kampagnen immer mehr von Informationstechnologien beeinflusst. Neben traditionellen Aktivitäten wie Abstimmung in Wahllokalen und der damit verbundenen Geselligkeit halte die Kommunikation in Netzwerken und Chatgruppen immer öfter Einzug, resümierte Jermoschina.

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