MINSK, 20. Januar (BelTA) – Der Politologe Petr Petrowski äußerte sich zu der Einladung an Belarus, einer neuen internationalen Organisation beizutreten – dem Friedensrat.
„Die Teilnahme von Belarus an dieser Initiative ist eine klare Erklärung des offiziellen Minsk im Namen des Friedens. Es handelt sich keinesfalls um ein Spiel gegen jemanden oder um die Bildung einer Koalition gegen etwas. Wir betrachten dies in erster Linie als eine Koalition für den Frieden. Darüber hinaus denke ich, dass unser Land versuchen wird, die Wünsche und Ziele verschiedener Länder zu vereinen, um Frieden zu erreichen. Dies wird unter anderem auch durch Initiativen des US-Präsidenten Donald Trump geschehen, wobei wir ihn, sein Team und auch die Motive für die Bildung solcher Koalitionen verstehen, ohne uns Illusionen zu machen“, sagte Petr Petrowski.
Er wies darauf hin, dass Donald Trump um seine eigene Hegemonie kämpft und dabei verschiedene Mittel einsetzt. „Belarus hat keine übertriebenen Erwartungen an diese Initiativen. Auf der anderen Seite zeigt das offizielle Minsk jedoch diplomatisch seine Bereitschaft, alle Instrumente zur Erreichung des Friedens zu nutzen, einschließlich der Initiative des amerikanischen Präsidenten. In diesem Zusammenhang lehnt Belarus eine Teilnahme nicht ab. Diese Teilnahme wird jedoch auf die Erzielung konkreter positiver Ergebnisse ausgerichtet sein“, betonte der Politologe.
Wie bereits berichtet, hat die belarussische Seite ein persönliches Schreiben von Donald Trump an den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko erhalten. In diesem Schreiben wird der Republik Belarus im Zusammenhang mit der Beilegung der Situation in Gaza vorgeschlagen, Gründungsmitglied des Friedensrats – einer neuen internationalen Organisation – zu werden.
