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30 Dezember 2022, 13:38

Kotschanowa: Belarus und Sudan verbinden freundschaftliche Beziehungen

MINSK, 30. Dezember (BelTA) – Belarus und der Sudan sind seit langem durch freundschaftliche Beziehungen verbunden, sagte die Vorsitzende des Rates der Republik Belarus Natalja Kotschanowa bei einem Treffen mit dem Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Republik Sudan in Belarus Mohammed Omer Musa Ali.

"Belarus und der Sudan werden seit langem durch freundschaftliche Beziehungen verbunden, und wir betrachten Ihre Ernennung als eine neue Etappe in der Fortführung ihrer Entwicklung in verschiedenen Bereichen: Politik, Wirtschaft und humanitäre Zusammenarbeit. Wir hoffen sehr, dass sich die Lage im Sudan in naher Zukunft stabilisieren wird, so dass wir in wirtschaftlichen und politischen Fragen aktiver zusammenarbeiten können. Wir hoffen, dass unsere parlamentarische Zusammenarbeit wieder aufgenommen wird. Wir würden es sehr begrüßen, wenn im Sudan in naher Zukunft ein Parlament gebildet würde, damit wir wie früher zusammenarbeiten können. Bei seinem Besuch zum Sudan im Jahr 2017 sprach unser Präsident Alexander Lukaschenko vor dem Parlament und bewertete unsere Beziehungen stets als freundlich. Und jetzt, als es im Sudan eine solche Notsituation gab, haben wir eine humanitäre Fracht geschickt. Wir werden weiterhin mit der Republik Sudan zusammenarbeiten, daran gibt es keinen Zweifel“, sagte Natalja Kotschanowa.

Zwischen Belarus und dem Sudan gelten Vertragsbeziehungen. „Bei der Nationalversammlung der Republik Belarus ist eine Arbeitsgruppe mit unserem Amtskollegen Juri Derkatsch an der Spitze eingerichtet. So würden wir uns freuen, alle zwischenparlamentarischen Beziehung begrüßen zu dürfen. In unserer Lage ist das sehr wichtig“, hat Natalja Kotschanowa hingewiesen.

"Natürlich ist die Zusammenarbeit auch in wirtschaftlicher Hinsicht wichtig für uns. Wir sind bereit, uns an verschiedenen Energie- und Landwirtschaftsprojekten zu beteiligen. Wir können dem Sudan was anbieten. Wir haben eine gut entwickelte Landwirtschaft und einen gut entwickelten Maschinenbauindustriezweig. Die handelspolitische und wirtschaftliche Zusammenarbeit ist grundlegend für die Kooperation aller Länder, aber nicht weniger wichtig ist die Zusammenarbeit im humanitären Bereich. Wir begrüßen die Vereinbarungen, die zuvor zwischen unseren Hochschuleinrichtungen getroffen wurden. Denn wir wissen, dass die Zukunft der Jugend gehört. Heute studieren bei uns 26 sudanesische Studierende. Wir sind bereit, junge Menschen aus dem Sudan in unseren Einrichtungen studieren zu lassen. In Belarus gibt es 50 Hochschulen, die Fachkräfte in absolut allen Bereichen ausbilden", so Natalja Kotschanowa.

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