MOSKAU, 20. Januar (BelTA) – Auf der bevorstehenden Minsker Konferenz zur eurasischen Sicherheit wird die Vertretung der europäischen Länder verstärkt. Dies erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow auf einer Pressekonferenz.
Sergej Lawrow erinnerte daran, dass die belarussisch-russische Initiative für eine große eurasische Partnerschaft die Beteiligung aller Länder des Kontinents vorsieht. „Die Türen stehen also auch für die Mitglieder der Europäischen Union offen. Ich möchte erwähnen, dass der Außenminister Ungarns und ein Vertreter der Slowakei regelmäßig an den jährlichen Minsker Konferenzen zur eurasischen Sicherheit (bisher gab es drei) teilnehmen. Ich habe keinen Zweifel, dass die Vertretung der europäischen Länder bei der diesjährigen eurasischen Konferenz in Minsk noch größer sein wird“, sagte der russische Außenminister.
Auf die Frage nach den Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Eurasischen Wirtschaftsunion stellte er fest, dass es keinerlei Zusammenarbeit zwischen ihnen gebe. „Die Europäische Union arbeitet nicht mit der Eurasischen Wirtschaftsunion zusammen, sondern versucht, ihr in jeder Hinsicht zu schaden“, erklärte Sergej Lawrow. Insbesondere wies er darauf hin, dass die EU von anderen Ländern verlange, der Zusammenarbeit mit der Europäischen Union Vorrang einzuräumen.
