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27 März 2026, 12:41

Lukaschenko stellte Aufgaben, Botschaft von Belarus in der DVRK zu eröffnen und Arbeit an Visafreiheit zu beschleunigen

PJÖNGJANG, 27. März (BelTA) – Der  Präsident von Belarus Alexander Lukaschenko hat die Aufgaben gestellt, die belarussische Botschaft in der DVRK zu eröffnen und die Arbeit an einem Abkommen über visafreie Reisen für Bürger zu beschleunigen. Das erklärte der belarussische Außenminister Maxim Ryschenkow vor Journalisten und kommentierte die in Pjöngjang stattgefundenen Gespräche auf höchster Ebene.

„Der Präsident hat sehr konkrete Aufgaben gestellt. Die Eröffnung unserer Botschaft hier als Antwort auf die Botschaft der DVRK, die seit langem in der Republik Belarus existiert. Zweitens: die Arbeit an dem Abkommen über visafreie Reisen für Bürger zu beschleunigen. Und überhaupt, aufgrund des unterzeichneten Vertrags über Freundschaft und Zusammenarbeit, das gesamte Spektrum an Fragen zu betrachten, die wir in kürzester Zeit erschließen können. Wo wir Potenzial haben, um uns gegenseitig bei der Verwirklichung der Ziele und Entwicklungsaufgaben unserer Länder zu unterstützen“, sagte der Außenminister.

Zu den vielversprechenden Bereichen zählten das Gesundheitswesen, das Bildungswesen und die Landwirtschaft. „Sie (die Vertreter der DVRK – Anm. BELTA) beschäftigt das Thema der Gewährleistung der Ernährungssicherheit genauso wie uns. Hier können wir ihnen Hilfe leisten und unsere Unterstützung anbieten. Im Gesundheitswesen sind sie sehr an unseren Entwicklungen interessiert“, so Maxim Ryschenkow.

Er erklärte zudem, dass bei den Gesprächen zwischen Alexander Lukaschenko und Kim Jong Un ein sehr gründlicher Meinungsaustausch zur internationalen Tagesordnung stattgefunden habe: „Es wurden alle Bereiche erörtert, angefangen bei den Ereignissen im Nahen Osten, dem Iran-Krieg, den Fragen der Speziellen Militäroperation Russlands, den Beziehungen zu den größten Ländern des Planeten. Auch historische Verbindungen, die unsere Länder miteinander verbinden, wurden besprochen.“

„Was die Geschichte angeht, so ähneln wir uns sehr darin, dass wir das Recht auf Unabhängigkeit und Souveränität in einem harten Kampf und mit Millionenverlusten erkämpft haben. Auch darin, dass wir heute, während wir unseren eigenen Entwicklungsweg gehen, gezwungen sind, uns gegen diejenigen zur Wehr zu setzen, die gerne sähen, dass wir anders lebten“, so der Minister. „Der Hauptkern unserer außenpolitischen Gespräche ist der absolut nicht vorhandene Wunsch, sich gegen jemanden zu verbünden. Das Hauptziel ist es, konsequent die Beziehungen zwischen zwei befreundeten Völkern, die Kontakte zwischen Geschäftsleuten und Bürgern der beiden Länder zu entwickeln.“
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