MINSK, 4. April (BelTA) – Die Aufgabe unserer Volksdiplomatie ist es, unermüdlich im Ausland die Wahrheit über Belarus und die Belarussen zu verbreiten. Dies erklärte der erste stellvertretende Außenminister, Sergej Lukaschewitsch, bei der festlichen Veranstaltung anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Belarussischen Gesellschaft für Freundschaft und kulturelle Verbindungen mit dem Ausland im Haus der Freundschaft.
Er betonte, dass 100 Jahre sowohl in humaner als auch in historischer Hinsicht ein bedeutender Meilenstein seien. „Sie umfassen die Vereinigung von Belarus, die Tragödie des Großen Vaterländischen Krieges, die Leistung des Wiederaufbaus nach dem Krieg, die Schaffung und Entwicklung der souveränen, unabhängigen Republik Belarus“, so der erste Vizeaußenminister. „Und viele weitere sowohl glanzvolle und bedeutende als auch schwierige Ereignisse unserer Geschichte, durch die es der Belarussischen Gesellschaft für Freundschaft gelungen ist, einen festen Faden zu spinnen – einen Faden des Vertrauens, der gegenseitigen Verständigung, der Solidarität und des Friedens. Heute ist der Wert dieser Begriffe um ein Hundertfaches gestiegen – das sehen nicht nur Diplomaten, sondern auch jeder, der die Nachrichten verfolgt.“
„In diesen Mauern, die ebenfalls bereits Teil der Geschichte geworden sind, ist ein erstaunlicher Raum entstanden, in dem man in verschiedenen Sprachen spricht, sich aber dennoch hervorragend versteht“, fuhr Sergej Lukaschewitsch fort. „Wo Freundschaft, gegenseitiger Respekt und Unterstützung nicht nur Worte sind, sondern eine Denk- und Lebensweise. So wie es von jeher auf belarussischem Boden der Fall war und ist.“
Sergej Lukaschewitsch wies darauf hin, dass sich die Welt in den letzten hundert Jahren stark verändert hat. Sie verändert sich auch vor unseren Augen weiter – leider nicht in jeder Hinsicht zum Besseren. „Aber aufrichtige menschliche Freundschaft und lebendige Kommunikation zu verbieten ist unmöglich. Ebenso wenig kann man das aufrichtige Interesse am Leben der Nachbarn gewaltsam ausrotten oder die unzähligen Verbindungen zwischen Menschen zerreißen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden“, sagte er.
„Unter den derzeitigen schwierigen Bedingungen gewinnt die Mission der Diplomatie, einschließlich der Volksdiplomatie, besondere Bedeutung. Unsere Aufgabe ist es nicht nur, unermüdlich im Ausland die Wahrheit über Belarus und die Belarussen zu verbreiten. Wir müssen von außen aufgezwungene Stereotype und Muster überwinden. Mit allen Kräften das Interesse und die Sympathie für unser Land in den Köpfen und Herzen der Menschen auf der ganzen Welt stärken. Beziehungen der Partnerschaft und Zusammenarbeit unabhängig von der politischen Konjunktur des Augenblicks und oft gegen sie aufbauen und ausbauen. Mit Europa, Asien, Afrika, Amerika, Australien – mit allen Teilen der Welt“, so Sergej Lukaschewitsch überzeugt.
