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Makej: Belarus tritt für Aufrichtigkeit in den Beziehungen zu jedem Staat ein

Politik 14.10.2019 | 09:05
Archivfoto
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MINSK, 14. Oktober (BelTA) - Die belarussische Führung tritt immer für die Aufrichtigkeit in den Beziehungen zu jedem Staat ein. Das erklärte der belarussische Außenminister, Wladimir Makej, im Fernsehsender ONT.

Die Journalisten fragten den Minister nach dem Geheimnis, wie es der belarussischen Diplomatie gelingt, den Kontakt sowohl zu verschiedenen ukrainischen Präsidenten zu finden, als auch gute Beziehungen zu Moskau angesichts der Krise zu pflegen.

„Das ist nicht nur das Verdienst der belarussischen Diplomatie. Man muss der Frage auf dem Grund gehen. Die belarussische Führung tritt immer für Aufrichtigkeit in den Beziehungen zu jedem Staat ein. Diese Tatsache wird den guten Beziehungen mit allen ukrainischen Staatschefs zugrunde gelegt“, bemerkte Wladimir Makej.

Er hob hervor, dass erstes persönliches Treffen von Alexander Lukaschenko und Wolodymyr Selenskyj sehr warm, offen und aufrichtig war. „Dank einem aufrichtigen Meinungsaustausch knüpften sie normale Kontakte an. Gute Beziehungen zwischen Staatschefs sind für weitere Entwicklung von Kontakten von großer Bedeutung“, erklärte der Minister.

Der belarussische Außenminister glaubt, dass in der Ukraine schon seit langem Frieden und Ruhe herrschen würden, wenn sich alle Konfliktseiten darum bemüht hätten.

Wladimir Makej kommentierte auch die Verbesserung der Beziehungen zwischen Belarus und Westen. „Wir ändern unseren Kurs nicht. Wir wollen gute, normale, ausgeglichene Beziehungen zu allen Staaten haben. Das entspricht unseren Interessen, weil unsere Wirtschaft einen offenen Charakter hat“, sagte er.

Der Minister beruhigte diejenigen, die sich auf die Verbesserung der Beziehungen zwischen Belarus und Westen etwas eifersüchtig sind. „Das ist eine normale Entwicklung. Der Westen rangiert für uns auf Platz zwei und ist Partner in Handel und Wirtschaft. Das entspricht den belarussischen Interessen, normale Beziehungen mit der Europäischen Union und anderen Weststaaten zu pflegen. Davon hängt das Schicksal unseres Landes ab“, fügte Wladimir Makej hinzu.

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