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22 Januar 2021, 11:09

Makej: Belarussisches Außenministerium hat 2020 viele wichtige Projekte trotz Pandemie verwirklicht

Archivfoto
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MINSK, 22. Januar (BelTA) – Belarussisches Außenministerium hat 2020 viele wichtige Projekte trotz Pandemie verwirklicht. Darauf machte der Außenminister Wladimir Makej bei der Eröffnung der Ausstellung in der Präsidentenbibliothek von Belarus „Geheimnisse und Errungenschaften der Diplomatie“ aufmerksam, die dem Tag des Diplomaten gewidmet wurde.

Der Minister hob hervor, dass 2020 insbesondere wegen der epidemiologischen Lage für die belarussische Diplomatie schwierig war. „Die Epidemie störte uns nicht. Wir haben viele Projekte umgesetzt“, hob der Außenminister hervor.

Ihm zufolge ist die Schaffung von günstigen äußeren Bedingungen für nachhaltige Entwicklung von Belarus die traditionelle und wichtige Aufgabe. „Das vorige Jahr war sowohl für unser Ministerium, als auch für das ganze Land schwierig. Es gab unersetzbare Verluste. Geschlossenheit, gegenseitige Hilfe, hohe moralische Eigenschaften zeichneten immer belarussische Diplomaten aus. Es freut mich sehr, dass wir es noch einmal nachgewiesen haben. Das sind unsere Traditionen, die wir bewahren konnten“.

Der Außenminister hob hervor, dass 2020 viel unternommen wurde. Er erinnerte an die Rückholaktion für belarussische Bürger, die in eine schwierige Lage im Ausland geraten sind. „Mit bestimmten Taten beweisen wir, dass die Interessen von Belarussen an Platz eins stehen“, fügte Wladimir Makej hinzu.

Er wies auf einen langen und wichtigen Weg hin, den die belarussische Diplomatie zurücklegte. Er betonte auch ein riesiges Erbe, das von seinen Kollegen geschaffen wurde.

„Ich möchte mich noch einmal bei allen Mitarbeitern des Außenministeriums für Selbstaufopferung, Treue zu hohen Idealen, Initiativlust bedanken. Es ist zu betonen, dass sogar die Epidemie zu keinem Hindernis bei der Umsetzung von wichtigen und manchmal schicksalhaften Projekten wurde“, hob der Außenminister hervor.

Er glaubt, dass uns eine schwierige Zeit bevorsteht, die sowohl mit der globalen Situation zusammenhängt, die angespannter wird und die man schwer vorhersehen kann. Bestimmte Schwierigkeiten bereitet auch die Situation innerhalb des Landes. „Die wichtigsten Entwicklungsstufen des Landes werden bei der Allbelarussischen Volksversammlung bestimmt“, bemerkte der Minister.

Die Exposition präsentiert die Materialien aus dem Bestand altgedruckter und seltsamer Ausgaben, die die Quellen der diplomatischen Beziehungen von Belarus vom Großfürstentum Litauen beleuchten. Die spätere Periode der Entwicklung der belarussischen Diplomatie seit 1727 wird auf den Seiten des vielbändigen Werkes „Dokumente und Materialien über die belarussische Geschichte“ (Ausgaben von 1936, 1940, 1953) gezeigt. Vom Interesse sind auch solche Raritäten wie das „Sammelband von Konsularberichten, Ausgabe 3“ (1898), „Sammelband von Geheimdokumenten aus dem Archiv des ehemaligen Außenministers“ (1917), „10 Jahre der sowjetischen Diplomatie“ (1927), „Internationale Beziehungen während Imperialismus“ (1938), „Sammelband von geltenden Verträgen, Abkommen und Übereinkommen, die von ausländischen Staaten abgeschlossen wurden, Ausgabe 9“ (1938).

Außerdem kann man sich mit den autobiographischen Daten belarussischer Diplomaten zu UdSSR-Zeiten, diplomatischen Dokumenten aus dem Ersten und Zweiten Weltkriegen vertraut machen. Gleichzeitig werden Werke zur Schau geführt, die moderne Tendenzen der belarussischen Außenpolitik widerspiegeln.

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