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Makej hält Stärkung von Wirtschaftsintegration und Handelsbeziehungen in Europa für notwendig

Politik 10.04.2019 | 09:57
Wladimir Makej. Foto des Außenministeriums
Wladimir Makej. Foto des Außenministeriums

MINSK, 10. April (BelTA) - Der Außenminister, Wladimir Makej, hält Stärkung von Wirtschaftsintegration und Handelsbeziehungen im paneuropäischen Raum für notwendig. Das erklärte er während des Besuches in Genf auf der 68. Tagung der Europäischen Wirtschaftskommission (ECE) der Vereinten Nationen. Das gab der Pressedienst des belarussischen Außenministeriums bekannt.

Der Minister unterstrich die einzigartige Rolle der UNECE als einzige und funktionierende Plattform in Europa für wirtschaftliche und soziale Entwicklung, die alle Staaten der Region auf gleichberechtigter Grundlage miteinbezieht. Ihm zufolge billigt Belarus führende Bemühungen des UNECE-Sekretariats zur Intensivierung der Arbeit der Mitgliedsstaaten der Kommission über branchenspezifische Themen, die vom vereinigenden Potenzial und praktischen Interesse sowohl für Politiker, als auch für Experten geprägt sind.

Wladimir Makej rief Experten aller Länder der europäischen Region dazu auf, gezielt an der Vereinheitlichung von Wirtschaftsregeln, Standards und Praktiken zu arbeiten, Zusammenwirken zwischen Staaten mit Ausblick auf den einheitlichen europäischen Wirtschaftsraum zu stärken. Dies würde Frieden, Stabilität und Prosperität nicht nur Belarussen, sondern auch allen Bewohnern des Planeten garantieren. Der Außenminister machte demzufolge auf die notwendige Aufnahme von direkten Kontakten zwischen übernationalen Behörden der Eurasischen Wirtschaftsunion und der Europäischen Union aufmerksam.

Der belarussische Außenminister hat auch den UN-Generalsekretär, Generaldirektor der UN-Abteilung in Genf, persönlichen Vertreter des UN-Generalsekretärs bei der Abrüstungskonferenz, Michael Moller, getroffen. Die Seiten stellten das Wachstum der internationalen Eskalation und Ineffizienz des traditionellen Sicherheitssystems fest. Sie sind sich darüber einig, dass gegen diese Tendenzen durch Stärkung von multilateralen internationalen Instituten vorzugehen ist.

Wladimir Makej erzählte über die belarussische Initiative bezüglich allseitigen Dialogs über globale Sicherheit sowie entsprechende Expertenveranstaltungen in Minsk zu diesem Thema 2018-2019.

Der Generaldirektor der UN-Abteilung in Genf begrüßte den belarussischen Beitrag zur regionalen und globalen Sicherheit und engagierte Tätigkeit der Abrüstungskonferenz in Genf. Michael Moller zog die Aufmerksamkeit auf die neuen Herausforderungen und Drohungen im Abrüstungsbereich, die seiner Meinung nach mit dem wissenschaftlichen Fortschritt und Wachstum von Möglichkeiten des privaten Sektors zusammenhängen. Er billigte auch die Bereitschaft von Belarus zur Arbeit sowohl im Rahmen der Abrüstungskonferenz in Genf, als auch bei der UN-Vollversammlung in New York.

Die Teilnehmer des Treffens gingen auf den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Belarus und dem UN-Sekretariat in Genf bei der Förderung des Konzepts zur nachhaltigen Entwicklung in unserem Land ein.

Während des Besuchs in Genf hat Wladimir Makej auch die UNECE-Exekutivsekretärin, Olga Algajerowa getroffen. Der Minister ist mit der Zusammenarbeit zwischen der Regierung und dem UNECE-Sekretariat zufrieden. Wladimir Makej hob die Bedeutung von Projekten zur technischen Förderung hervor, die von UNECE-Experten in Belarus in Ökologie, Energieeinsparung, Wohnungs- und Kommunalwirtschaft, Alterung der Bevölkerung, Optimierung der Innovationsregelung, Entwicklung des Partnerschaftsinstituts Staat-Business durchgeführt werden. Dies trägt direkt zur Verbesserung der sozialwirtschaftlichen Beziehungen in Belarus bei.

Der Minister bestätigte strategische Treue zur UNECE-Vollmacht zur Förderung der wirtschaftlichen Integration der europäischen Staaten und zum Ausbau der Wirtschaftskooperation mit anderen Regionen. In dem Zusammenhang erklärte er über das natürliche Interesse von Belarus an der Stärkung der Kommission.

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