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Moldauischer Präsident schlägt GUS kollektiven Aufbau der Beziehungen mit EU

Politik 11.10.2019 | 19:31

MINSK, 11. Oktober (BelTA) – Der Präsident der Republik Moldau, Igor Dodon, schlug der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten vor, die Beziehungen zur Europäischen Union auf der Grundlage des GUS-EU-Abkommens aufzubauen, berichtet TASS.

„Wir sollten über dieses Problem nachdenken und es gemeinsam lösen. Ich halte es für notwendig, einen Dialog mit der Europäischen Union und anderen internationalen Organisationen über den Abschluss eines Kooperationsabkommens mit der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten aufzunehmen“, sagte Igor Dodon auf der Sitzung des GUS-Rates der Staatschefs in Aschgabat.

Er sagte, Moldau sei daran interessiert, die GUS für die Zusammenarbeit mit anderen internationalen Organisationen aus West und Ost so offen wie möglich zu machen und die GUS-Länder in große Infrastrukturprojekte und andere Vorhaben in Eurasien einzubeziehen.

„Es ist notwendig, den internationalen Status der GUS zu erhöhen und Anstrengungen zu unternehmen, damit die Gemeinschaft zu einem wirksamen Partner für andere internationale Organisationen wird. Ich bin sicher, dass dies für alle GUS-Mitgliedsstaaten von Vorteil sein wird“, sagte der moldauische Staatschef.

Er machte darauf aufmerksam, dass heute viele GUS-Länder aktiv mit der EU zusammenarbeiten. Aserbaidschan, Armenien, Belarus, Moldau und die Ukraine beteiligen sich am Östlichen Partnerschaftsprogramm der EU: Armenien und Kasachstan unterzeichneten das Partnerschaftsabkommen mit der EU, Moldau und die Ukraine schlossen ein Assoziierungsabkommen mit der EU ab, einschließlich Freihandelsabkommen. Die EU hat auch eine Kooperationsstrategie mit Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan ausgearbeitet. „Wo bleibt die Rolle der GUS als internationale Organisation beim Aufbau der Beziehungen zur Europäischen Union und bei der Umsetzung der Idee, einen gemeinsamen Raum von Lissabon bis Wladiwostok zu schaffen“, fragte Igor Dodon.

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