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Politik
07 Juni 2023, 18:06

Polnischer Ex-General ruft zum Aufstand in Belarus auf: Ratschkow spricht vom psychologischen Druck

MINSK, 7. Juni (BelTA) - Die Erklärung des polnischen Ex-Generals und des ehemaligen Vizeverteidigungsministers Waldemar Skrzypczak, in der er Polen dazu aufruft, einen möglichen Massenaufstand in Belarus zu unterstützen, ist als psychologischer Druck zu werten. Das sagte der Vorsitzende des Ständigen Ausschusses des Rates der Republik für auswärtige Angelegenheiten und nationale Sicherheit Sergej Ratschkow gegenüber der Telegraphenagentur BelTA.

„Ein ernsthafter psychologischer Informationskrieg ist im Gange. Er findet nicht mehr nur in den Medien statt. Er bedient sich der Mittel des psychologischen Drucks. Und wir sehen klar, dass an diesem hybriden Krieg viele Profis teilnehmen. Wie die Geheimdienste, die unsere Flüchtigen für ihre Zwecke ausnutzen. Und was den polnischen Ex-General betrifft, so macht er nicht zum ersten Mal solche Aussagen. Der belarussische Präsident hat gesagt, wir wissen sehr gut, von welchen Leuten der General redete“, sagte Sergej Ratschkow.

Der Senator ist der Ansicht, dass solche Erklärungen ein Versuch sind, psychologischen Druck auf die belarussischen Bürger und die Zivilgesellschaft auszuüben. „Dies ist ein Versuch, Unsicherheit zu erzeugen. Und dafür gibt es viele Themen, darunter die wachsende terroristische Bedrohung“, so der Senator.

Dabei erinnerte er daran, dass die USA an der Grenze zu Syrien, Jordanien und der Türkei eine Ausbildungsbasis für terroristische Gruppen unterhalten. „Sie werden nicht nur in die Nachbarländer, sondern auch nach Russland geschickt. Wir können nicht ausschließen, dass sie auch gegen Belarus handeln können“, meinte Sergej Ratschkow.

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