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22 Dezember 2025, 10:07

Präsident Usbekistans spricht sich für industrielle Zusammenarbeit in der EAWU aus und fordert Beseitigung verbleibender Hindernisse

MINSK, 22. Dezember (BelTA) – Der Präsident Usbekistans, Schawkat Mirsijojew, unterstützte die Entwicklung der industriellen Zusammenarbeit in der Eurasischen Wirtschaftsunion und forderte die Beseitigung der verbleibenden Hindernisse. Dies erklärte er auf dem Gipfeltreffen des Hohen Eurasischen Wirtschaftsrats in Sankt Petersburg.

Im Hinblick auf die Prioritäten für den Ausbau der Zusammenarbeit mit der EAWU bezeichnete der usbekische Staatschef die schrittweise Beseitigung von Handelsbarrieren als eine der wichtigsten Aufgaben. „Wir halten es für notwendig, die Koordinierung zwischen den Institutionen der GUS und der EAWU zu intensivieren, um die Ansätze bei der technischen Regulierung der Gesundheits- und Pflanzenschutznormen anzugleichen. Es ist sinnvoll, einen Fahrplan zur Beseitigung überflüssiger Verfahren und zur Vereinheitlichung der Anforderungen zu entwickeln“, sagte der Präsident.

Um Fragen im Zusammenhang mit Unterschieden in der technischen Regulierung, Zertifizierung und Zollverwaltung schnell zu lösen, schlug er vor, eine gemeinsame Koordinierungsgruppe Usbekistan- EAWU für tarifliche und nichttarifliche Hindernisse einzurichten.

„Besonderes Augenmerk legen wir auf die Entwicklung der industriellen Zusammenarbeit. Es ist notwendig, gemeinsam eine Liste von Projekten in den Bereichen Maschinenbau, Energiewirtschaft, Agrarindustrie, Chemie und anderen Branchen zu erstellen. Im Zusammenhang mit dem Beitritt Usbekistans zur EDB ist es sinnvoll, gemeinsam die strategischen Ausrichtungen der Partnerschaft festzulegen und einen Fahrplan zu entwickeln, der vorrangige Infrastruktur- und Umweltprojekte sowie die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen umfasst“, schlug Schawkat Mirsijojew vor.
Der Präsident Usbekistans bekundete seine Absicht, die Zusammenarbeit mit den Partnern der EAWU im Bereich der digitalen Technologien zu verstärken. „Wir schlagen vor, einen Fahrplan für die Kopplung digitaler Plattformen, einschließlich des elektronischen Handels und der digitalen Kennzeichnung, zu erstellen. Als Priorität sehen wir auch die Digitalisierung der Zollverwaltung und den Übergang zu einem nahtlosen Modell des Güterverkehrs“, sagte er.

„Wir sind daran interessiert, uns den Technologieplattformen der EAWU anzuschließen, die Bereiche wie Biomedizin, neue Materialien, Agrartechnologie, Energietechnik und Robotik abdecken“, erklärte Schawkat Mirsijojew.
Er betonte auch die Bereitschaft Usbekistans, sich an der Schaffung einer integrierten Informationsressource im Bereich Tourismus zu beteiligen: „Ein solcher Ansatz wird die Kompatibilität der Tourismusprodukte unserer Länder gewährleisten.“

„Usbekistan ist entschlossen, die praktische Zusammenarbeit mit der EAWU weiter auszubauen“, betonte Schawkat Mirsijojew.

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