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Politik
10 November 2020, 17:06

Premier: Belarus kann seine Erfahrungen im Kampf gegen COVID-19 mit SOZ teilen

MINSK, 10. November (BelTA) – Belarus ist bereit, seine Erfahrungen im Kampf gegen COVID-19 mit den Staaten der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) zu teilen. Das sagte der belarussische Premierminister Roman Golowtschenko heute bei einem Online-Treffen der Staatspräsidenten der SOZ-Mitgliedsländer.

„Bei der Bekämpfung der Pandemie ist Belarus seinen Weg gegangen. Mit der Zeit hat sich der belarussische Weg als effektiv erwiesen. Wir freuen uns über die Annahme eines SOZ-weiten Aktionsplans zur Bekämpfung der Epidemie. Belarus ist bereit, sich an der Umsetzung dieses Dokuments aktiv zu beteiligen und seine Erfahrungen zu teilen“, sagte Roman Golowtschenko.

Seiner Meinung nach hat die Coronavirus-Pandemie viele Probleme in politischen, sozialen, wirtschaftlichen und humanitären Bereichen enthüllt. „Kein Land der Welt war unserer Meinung nach in der Lage, sich der neuen Herausforderung in voller Bereitschaft zu stellen. Dabei nutzten einzelne Regierungen und internationale Finanzinstitutionen das sich ausbreitende Coronavirus zu ihren politischen Zwecken, wobei sie die Corona-Hilfen an die bestimmten politischen Bedingungen geknüpft haben oder einem augenblicklichen Profit hinterherjagten.“

Roman Golowtschenko erklärte, Belarus sei bereit, dem SOZ-Programm für Ernährungssicherheit beizutreten und seinen Beitrag zu leisten. Die Qualität belarussischer Lebensmittel sei in allen SOZ-Ländern bekannt.

Der Premierminister hob die Bedeutung einer engen Kooperation im Bereich Transportwesen hervor. Es sei wichtig, sagte er, dass sowohl die Lebensmittel auch auch die Medikamente so schnell wie möglich von einem Ort in den anderen gelangen. Belarus macht sehr aktiv von den vom Satellit gesteuerten elektronischen Verschlüssen aktiv Gebrauch. Mit ihrer Hilfe können Kontrollen an der Grenze erleichtert und die internationale Güterbeförderung beschleunigt werden. Roman Golowtschenko schlug vor, die belarussischen Erfahrungen zu studieren und auf alle anderen SOZ-Staaten zu übertragen.

Ihm zufolge schenkt Belarus der Teilnahme an der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit eine besondere Aufmerksamkeit. Das ist nicht nur auf die bedeutende Rolle der SOZ bei der Gewährleistung der regionalen und globalen Sicherheit zurückzuführen, sondern auch auf die Tatsache, dass enge Freunde von Belarus in der SOZ mitwirken. „Jeder ist bereit, in einem schwierigen Moment zur Hilfe zu eilen, wie es die Russische Föderation getan hat, nachdem sie versucht hat, die Lage in unserem Land nach der Präsidentenwahl zu stabilisieren“, sagte der Premierminister.

Die SOZ zählt acht Mitgliedstaaten (Indien, Kasachstan, Kirgisistan, China, Pakistan, Russland, Tadschikistan und Usbekistan). Vier Staaten haben Beobachterstatus (Afghanistan, Belarus, Iran, Mongolei) und sechs sind Dialogpartner (Armenien, Aserbaidschan, Kambodscha, Nepal, Sri Lanka, Türkei).

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