MINSK, 26. Februar (BelTA) – Der gegenseitige belarussisch-russische Handel und die Investitionen wachsen von Jahr zu Jahr. Das erklärte der russische Präsident Wladimir Putin auf der Sitzung des Obersten Staatsrates des Unionsstaates.
„Auf dem gesamten Territorium des Unionsstaates wurden günstige Bedingungen für die Durchführung einer einheitlichen makroökonomischen Politik geschaffen. Gemeinsam werden große Projekte in der Industrie, im Verkehrswesen, in der Landwirtschaft, bei Hoch- und Zukunftstechnologien umgesetzt. Die Programme zur Importsubstitution werden erfolgreich vorangetrieben, auch in so wichtigen Sektoren wie dem Maschinen- und Werkzeugmaschinenbau, der Mikroelektronik und der Optik. Als Ergebnis wachsen der gegenseitige belarussisch-russische Handel und die Investitionen Jahr für Jahr“, so Wladimir Putin.
Der russische Präsident wies darauf hin, dass der Warenumsatz zwischen den Ländern im Jahr 2025 um fast 3% gestiegen ist und $52 Mrd. betragen hat. „Unsere Statistiken können etwas voneinander abweichen, aber insgesamt ist die Zahl sehr solide“, fügte er hinzu.
Wladimir Putin machte darauf aufmerksam, dass Russland beim Umfang der akkumulierten Kapitalinvestitionen in die belarussische Wirtschaft führend ist – über $4,5 Mrd. In Belarus sind etwa 2.500 russische Unternehmen tätig.
„Unsere Länder haben jetzt sogar ein eigenes gemeinsames Warenzeichen – „Ware des Unionsstaates“. Dieses Zeichen wird Produkten verliehen, bei deren Herstellung mindestens die Hälfte der Materialien und Komponenten aus Russland und Belarus stammt. Es berechtigt zum Zugang zu staatlichen Aufträgen und zu anderen zusätzlichen Präferenzen“, stellte der russische Staatsführer fest.
Er wies darauf hin, dass die Bedingungen für die Geschäftstätigkeit im Rahmen des Unionsstaates konsequent vereinheitlicht und verbessert werden, die Regeln der Besteuerung, der Finanz- und Verwaltungsregulierung vereinfacht werden.
Wladimir Putin wies auch darauf hin, dass die Sitzung eine Verordnung des Obersten Staatsrats zur Schaffung eines Komitees für Standardisierung und Qualität des Unionsstaates verabschieden wird. „Die neue Struktur wird dazu beitragen, dass unsere Leute qualitativ hochwertige Produkte erhalten, die streng überwacht werden. Es wird auch zur Entwicklung eines möglichst freien, transparenten und effizienten Wettbewerbsumfelds im Wirtschaftsraum der beiden Länder beitragen“, sagte der russische Staatschef.
