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29 März 2026, 22:02

Ryschenkow erzählte am Beispiel der Gespräche in DVRK, wie Belarus den Grad der Spannungen in der Welt zu reduzieren versucht

MINSK, 29. März (BelTA) -  In bilateralen Beziehungen mit Partnerstaaten bemüht sich Belarus um die Lösung globaler Probleme. Das sagte Außenminister Maxim Ryschenkow in einem Interview dem Fernsehsender „Belarus 1.“

Ryschenkow zog die Bilanz der bilateralen Gespräche auf höchster Ebene in der DVRK und stellte fest, dass sich das belarussische Staatsoberhaupt bei solchen Treffen mit ausländischen Partnern stets bemüht, regionale oder globale Fragen zu lösen.
„Unser Präsident versucht sogar unter diesen Umständen alles Mögliche zu tun, um die Beziehungen zwischen Ländern, die sehr weit voneinander entfernt sind, näher aneinander zu bringen bzw. zu versöhnen. Er hilft ihnen, etwas Gutes in den Positionen des Gegenübers zu finden und zu verstehen. Um schwere Erschütterungen zu vermeiden oder zur Erreichung von Dingen beizutragen, die auf Friedensinitiativen abzielen“, sagte der Minister.

Bei den Gesprächen in Pjöngjang wurden neben den Themen der bilateralen Agenda auch die Beziehungen zu den USA und Russland besprochen.
„Als der Präsident am Befreiungsdenkmal einen Kranz niederlegte, gab es noch einen Blumenstrauß, den er im Namen von Wladimir Wladimirowitsch Putin niederlegte. Es war eine Bitte des russischen Staatsführers“, bemerkte der Diplomat. „Als sie über die amerikanischen Beziehungen sprachen, sagte der Präsident, dass es wahrscheinlich nicht notwendig ist, seitens der USA viele Fragen in Asien so kategorisch anzugehen, damit sich solche negativen Trends wie in anderen Regionen der Welt nicht manifestieren. Das heißt, in dieser Hinsicht ist der Präsident längst über die einfachen bilateralen Beziehungen hinausgegangen, wenn er mit den Führern vieler Länder spricht. Er versucht bereits, regionale, globale Probleme zu lösen, von denen viele heute noch weit entfernt sind. Aber sie sind sehr wichtig für die weltweite Entwicklung unseres Planeten.“ 

Maxim Ryschenkow fügte hinzu, dass Belarus auf diese Weise versucht, den Grad der Spannungen in der Welt zu reduzieren. Gleichzeitig geht die Führung des Landes davon aus, dass früher oder später alle Staaten betroffen werden können, wenn nichts dagegen unternommen wird.
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