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MINSK, 6. April (BelTA) – Der Außenminister der Republik Belarus, Maxim Ryschenkow, hat am 6. April Gespräche mit dem neuen Generalsekretär der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS), Taalatbek Masadykov, durchgefürt. Das berichtet ein BelTA-Korrespondent unter Berufung auf das belarussische Außenministerium.
Der Leiter des Außenministeriums unseres Landes gratulierte Taalatbek Masadykov zu seiner Ernennung auf diesen Posten und versicherte ihm die Unterstützung durch die Republik Belarus. Im Verlauf des Gesprächs fand ein interessierter Meinungsaustausch zu aktuellen Fragen der internationalen Agenda statt, mit Schwerpunkt auf der militärpolitischen Lage im Verantwortungsbereich der OVKS.
Der Außenminister von Belarus betonte die Bedeutung der Entwicklung der Zusammenarbeit der OVKS mit anderen internationalen Organisationen, die sich mit der Gewährleistung von Sicherheit auf regionaler und globaler Ebene befassen, vor allem mit den Vereinten Nationen.
Der Leiter des Außenministeriums wies auf die Notwendigkeit hin, die gemeinsamen Anstrengungen der OVKS-Mitgliedstaaten zu verstärken, damit die Organisation den gegenwärtigen geopolitischen Realitäten entspricht und wirksam auf moderne Herausforderungen und Sicherheitsbedrohungen reagieren kann.
Die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit ist eine regionale internationale Organisation auf dem Gebiet der kollektiven Sicherheit unter Beteiligung mehrerer post-sowjetischer Staaten. Die erklärten Ziele sind die Stärkung des Friedens, der internationalen und regionalen Sicherheit und Stabilität, der kollektive Schutz der Unabhängigkeit, territorialen Unversehrtheit und Souveränität der Mitgliedstaaten, wobei politischen Mitteln der Vorrang eingeräumt wird.
Den Grundstein für die Tätigkeit der OVKS legte die Unterzeichnung des Vertrags über kollektive Sicherheit am 15. Mai 1992 in Taschkent (Usbekistan). Das oberste Organ ist der Rat für kollektive Sicherheit, der den Generalsekretär der Organisation ernennt.
