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Sas: Beziehungen zu NATO laufen nicht der Zusammenarbeit zwischen Belarus und Russland zuwider

Politik 04.09.2019 | 17:46
Stanislaw Sas
Stanislaw Sas

MINSK, 4. September (BelTA) - Die Beziehungen zu NATO, unter anderem zu Nachbarstaaten, laufen nicht der Zusammenarbeit zwischen Belarus und Russland zuwider. Das erklärte der Sekretär des belarussischen Sicherheitsrates, Stanislaw Sas.

„Unsere Partner wissen Beschied, dass Russland unser strategischer Partner und Allierter ist. Unsere Beziehungen zum NATO-Block, zu unseren Nachbarn laufen nicht der Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation zuwider. Wir bauen die Kontakte auch mit unseren Nachbarn im Westen und mit Russland aus“, unterstrich Stanislaw Sas.

Er erzählte, dass Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, nächste Woche nach Belarus kommt. „Das ist eine eingeplante Arbeitsreise. Sie hängt auf keinen Fall mit irgendwelchen internationalen Ereignissen zusammen. Wir besprechen bestimmte Probleme: internationale Kontrollverfahren über Waffen, Gewährleistung der Informationssicherheit. Diese Probleme müssen allseitig behandelt werden. Wir müssen einen Dialog mit allen Teilnehmern in dieser Region führen“, sagte der Staatssekretär des Sicherheitsrates.

Stanislaw Sas erzählte, dass das Treffen in Warschau Ende August auf Initiative ausländischer Partner stattfand. Man hat bilaterale Treffen mit Kollegen aus der Ukraine und Polen durchgeführt.

Die Seiten gingen auf Gewährleistung der Sicherheit in Osteuropa ein. „Man besprach auch den Vertrag über die Vernichtung aller Flugkörper mittlerer und kürzerer Reichweite (INF-Vertrag), Aussichten von New START (Atomwaffenreduktionsvertrag zwischen den Vereinigten Staaten und der Russischen Föderation“, erzählte der Staatssekretär des Sicherheitsrates.

Außerdem berieten die Seiten über die Nichtverbreitung von nuklearen Materialien, Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität, Gewährleistung der Informationssicherheit. „Mit den USA haben wir ein Programm zur Kontrolle über die Nichtverbreitung von nuklearen Materialien unterschrieben. Dank diesem Programm statteten wir Grenzübergänge mit der Kontrolltechnik aus. Wir schlugen vor, das Programm zu verlängern und es in der ganzen Region zu verbreiten. Unter anderem in der Ukraine und Polen, weil es gemeinsame Sicherheit bedeutet“, teilte Stanislaw Sas die Einzelheiten.

Im Großen und Ganzen nannte er das Treffen in Warschau nützlich: „Wir konnten unsere Meinung äußern, hörten die Meinung unserer Partner, Nachbarn, mit denen wir die gemeinsame Grenze, Geschichte haben und gute Kontakte pflegen“.

Es kreiste auch um die Beziehungen zwischen Belarus und der NATO. „Wir bestätigen, dass wir an dieser Zusammenarbeit interessiert sind. Wir freuen uns darüber, dass die Einschränkungen auf die Kontakte der hochrangigen Vertreter von NATO und Belarus aufgehoben wurden“, unterstrich der Staatssekretär des Sicherheitsrates.

Die Seiten gingen auch auf den Ukraine-Konflikt ein. „Dieser Faktor wirkt sich ernsthaft auf die Sicherheit der ganzen Region aus. Alle Teilnehmer des Dialogs bestätigen, dass die Verhandlungen im „Normandie-Format“ ineffizient sind. Wir besprachen den US-Anschluss an die Verhandlungen. Belarus sieht politisch-diplomatische Mittel als einziges Instrument zur Beilegung dieses Konflikts“, sagte Stanislaw Sas.

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