MINSK, 2. März (BelTA) – Die Mitgliedstaaten der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) äußern ihre tiefe Besorgnis über die Entwicklungen im Nahen Osten und die Militärschläge gegen das Gebiet der Islamischen Republik Iran. Dies geht aus einer Erklärung der Organisation hervor.
„Die Mitgliedstaaten der SOZ halten die Anwendung von Gewalt für inakzeptabel und sprechen sich für eine ausschließlich friedliche Beilegung der bestehenden Konflikte auf der Grundlage des Dialogs, des gegenseitigen Respekts und der Berücksichtigung der legitimen Interessen aller Seiten im Einklang mit den Normen des Völkerrechts und den Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen aus“, heißt es in der Erklärung.
Die SOZ-Mitglieder betonten die Notwendigkeit, die Souveränität, Sicherheit und territoriale Integrität des Iran zu gewährleisten, und sprachen sich dafür aus, dass alle Seiten Zurückhaltung üben und von Maßnahmen absehen, die die Situation verschärfen könnten.
„Die Mitgliedstaaten der SOZ fordern die Vereinten Nationen und den UN-Sicherheitsrat nachdrücklich auf, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um der Gefährdung des internationalen Friedens und der internationalen Sicherheit entgegenzuwirken. Die SOZ-Mitgliedstaaten sprechen den Familien der Opfer des Anschlags ihr aufrichtiges Beileid aus und bekunden ihre Solidarität und Unterstützung für die Regierung und das Volk Irans“, betonte die Organisation.
