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Tschechien rechnet mit baldiger Unterzeichnung der Partnerschaftsprioritäten zwischen EU und Belarus

Politik 14.05.2019 | 15:43
Foto des Rates der Republik
Foto des Rates der Republik

MINSK, 14. Mai (BelTA) - Tschechien ist aktives Mitglied der Europäischen Union und plädiert für die Vertiefung der Zusammenarbeit mit Staaten in Osteuropa. Das Land rechnet mit baldiger Unterzeichnung des Abkommens über Partnerschaftsprioritäten zwischen der EU und Belarus. Das erklärte stellvertretender Außenminister Tschechiens, Aleš Chmelař, beim Treffen mit dem Vorsitzenden der Ständigen Kommission des Rates der Republik für internationale Angelegenheiten und nationale Sicherheit, Sergej Rachmanow, und dem Vorsitzenden der Ständigen Kommission der Repräsentantenkammer für internationale Angelegenheiten, Waleri Woronezki. Das gab der Pressedienst des Rates der Republik bekannt.

In der zweiten Hälfte 2022 führt Tschechien den EU-Vorsitz. Aleš Chmelař wies auf die Wichtigkeit der Unterzeichnung der Partnerschaftsprioritäten zwischen der EU und Belarus hin. Er hofft auf baldigen Abschluss des Abkommens.

Tschechien wirkte bei der Vorbereitung des Abkommens über Vereinfachung der Visaordnung zwischen der EU und Belarus mit. „Die Arbeit nähert sich allmählich ihrem Ende“, sagte der Vizeaußenminister.

Tschechien ist am Kooperationsausbau mit Belarus in vielen Bereichen interessiert. Aleš Chmelař will zur Entwicklung von bilateralen Beziehungen beitragen. Außenministerien führen einen ständigen Dialog, interparlamentarische Kontakte werden entwickelt, Warenumsatz wächst.

2018 ist der gegenseitige Handel um 35,5% gegenüber 2017 auf $393 Mio. gestiegen. „Das ist eine solide Summe, die vom Potenzial zur Stärkung der bilateralen Partnerschaft zeugt. Das betrifft in erster Linie regionale Beziehungen. Eine Reihe von tschechischen Regionen ist an der Aufnahme von Beziehungen mit belarussischen Regionen interessiert. Wir können regionale Zusammenarbeit zwischen Staaten vertiefen“, ist der Vertreter des tschechischen Außenministeriums überzeugt.

Sergej Rachmanow bemerkte seinerseits, dass Belarus mit der Entwicklung der bilateralen Beziehungen zu Tschechien zufrieden ist und mit weiterem Ausbau rechnet. Als zukunftsträchtige Kooperationsrichtungen gliederte er Industrieproduktion, Lebensmittellieferungen, Hochtechnologien, Wissenschaft und Bildung aus. Waleri Woronezki bedankte sich bei Tschechien für die Unterstützung der belarussischen Entschließungen auf internationalen Plattformen, unter anderem zur Förderung der Digitalwirtschaft für Wirtschaftswachstum im OSZE-Raum. Er war auch für die Hilfe bei der Vorbereitung der Partnerschaftsdokumente mit der Europäischen Union dankbar.

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