MOSKAU, 2. Februar (BelTA) – Der Unionsstaat gewinnt an Fahrt, dies entspricht dem Bedürfnis der Völker von Belarus und Russland. Das erklärte der belarussische Premierminister Alexander Turtschin am 2. Februar in Moskau auf der Sitzung des Ministerrates des Unionsstaates.
„Heute ziehen wir eine bestimmte Bilanz und legen die Strategie für die Zukunft durch das Prisma des in diesem Jahres begangenen 30. Jahrestages der Unterzeichnung des Vertrags über die Gründung der Gemeinschaft von Belarus und Russland fest, die das Fundament des Unionsstaates gelegt hat. Und das Wichtigste, was festzuhalten ist: Der Unionsstaat ist etabliert, hat die Phasen der Entstehung und Bewährung durchlaufen und seine Lebensfähigkeit, Beständigkeit und Effizienz unter Beweis gestellt. Wir bewegen uns mit Zuversicht auf dem wachsenden Weg unserer Integration, nicht nur, ohne das Tempo zu verlangsamen, sondern an Dynamik zu gewinnen, weil dies der Bitte der Völker unserer Länder entspricht, ihr geistiges und materielles Wohlergehen zu verbessern“, sagte Alexander Turtschin.
Er erinnerte daran, dass Russland der wichtigste Partner von Belarus in wirtschaftlicher und politischer Hinsicht ist. „Ich denke, wir können die Bescheidenheit beiseitelassen und feststellen, dass auch unsere Regierungen gut koordiniert und ergebnisorientiert zusammenarbeiten. Russland hat im Jahr 2025 seinen Status als Schlüsselpartner für Belarus gestärkt: Etwa 60% aller angezogenen ausländischen Direktinvestitionen entfallen auf russische Investoren. Gleichzeitig steigert Belarus auch deutlich seine Investitionen in die russische Wirtschaft und das noch schneller“, stellte der Regierungschef fest.
Nach seinen Worten stieg der bilaterale Handelsumsatz zwischen Belarus und Russland im Jahr 2025 um 5,6%. „Noch schneller wächst der Handel mit Dienstleistungen. Eine beachtliche Annäherungsgeschwindigkeit wurde erreicht, eine umfassende Rechtsgrundlage für die Wirtschaftsintegration geschaffen. Jetzt ist es wichtig, das bereits Erreichte nicht mit eigenen Händen zu nivellieren und keine neuen Barrieren zu errichten“, lenkte Aexander Turtschin die Aufmerksamkeit darauf.
„Die umfangreiche Tagesordnung der heutigen Sitzung spiegelt das Interesse von Belarus und Russland wider, die Zusammenarbeit zu vertiefen und Lösungen für auftretende Fragen zu finden sowie neue Wachstumsimpulse im Interesse unserer Staaten und Völker zu schaffen“, fügte der Premier hinzu.
