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25 März 2026, 14:02

UN-Koordinator für Belarus: Nachhaltigkeitsagenda ist intakt und zieht Aufmerksamkeit 

OSTROWEZ, 25. März (BelTA) – Die Nachhaltigkeitsagenda von Belarus ist intakt und zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Das erzählte Ständiger UN-Koordinator für Belarus, Rassul Bagirow, gegenüber Journalisten.

„Der nachhaltigen Entwicklung wird in Belarus große Aufmerksamkeit geschenkt. Ich bin seit etwa zwei Jahren Ständiger UN-Koordinator für Belarus und habe festgestellt, dass die Nachhaltigkeitsagenda so intakt ist und so sehr im Fokus steht, dass es eine Freude ist, daran zu arbeiten“, sagte Bagirow beim Runden Tisch „Partnerschaft zur Umsetzung der regionalen Nachhaltigkeitsstrategie des Gebiets Grodno.“

Die Agenda umfasst viele Themen. Dabei stehen Menschen im Mittelpunkt. „Es geht um die Umweltagenda, die für Belarus und darüber hinaus von großer Bedeutung ist“, so Rassul Bagirow weiter. „Hinzu kommen Fragen des Friedens, denen wir uns ebenfalls stellen müssen. Und in diese Richtung arbeiten wir weiter.“

„Das Rahmenprogramm, das im vergangenen Jahr zwischen der Republik Belarus und der UNO unterzeichnet wurde, basiert auf dem fünfjährigen sozioökonomischen Entwicklungsprogramm sowie auf dem Nachhaltigkeitsprogramm bis 2040. Diese Programme sind nicht aus der Luft gegriffen, sondern fußen auf den Zielen, Prinzipien und Prioritäten, die vom Staat gesetzt wurden“, erklärte Rassul Bagirow. Er fügte hinzu, dass es für die Organisation nicht darum gehe, die bestehenden staatlichen Programme vollständig zu wiederholen, sondern vielmehr einzelne Schwerpunkte herauszugreifen. „Die UNO ist keine allmächtige Organisation; es gibt gewisse Einschränkungen, sowohl beim Budget als auch bei den verschiedenen Ressourcen. Daher war es für uns besonders wichtig, Bereiche auszuwählen, in denen wir tatsächlich Unterstützung leisten können“, so der Redner.

„Für die nächsten fünf Jahre konzentrieren wir uns auf die Arbeit in den Regionen, Gebieten und Agrarstädtchen. Man kann dies als Lokalisierung der SDGs und der Länderprogramme bezeichnen. Ziel der heutigen Veranstaltung ist es, einen Blick auf das bereits Erreichte zu werfen, Erfahrungen auszutauschen und Pläne für die Zukunft zu schmieden – selbstverständlich im Rahmen der vorhandenen Pläne des Gebiets Grodno“, fügte Bagirow hinzu.
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