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Van der Bellen: Österreich schätzt Interesse von Belarus an Vertiefung von Beziehungen

Politik 12.11.2019 | 19:07
Alexander Van der Bellen
Alexander Van der Bellen

WIEN, 12. November (BelTA) – Der österreichische Bundespräsident, Alexander Van der Bellen, bestätigt das Interesse seines Landes an der Entwicklung der Zusammenarbeit mit Belarus. Das erklärte er heute im Anschluss an die Verhandlungen mit dem belarussischen Staatschef, Alexander Lukaschenko, wie ein BelTA-Korrespondent bekanntgab.

Der Bundespräsident bemerkte, während der Verhandlungen im engen und erweiterten Kreis sei eine Reihe von Themen besprochen worden. Darunter seien Kooperation in Handel und Wirtschaft, das politische Zusammenwirken, Erhaltung des gemeinsamen historischen Gedächtnisses, Menschenrechte gewesen.

Alexander Van der Bellen stellte eine bestimmte Annäherung zwischen Belarus und der Europäischen Union fest. Und der Besuch des belarussischen Staatschefs sei ein Teil dieses Prozesses. „Für mich persönlich ist Ihr Besuch in Wien besonders wichtig. Vor allem nach meinem eigenen Besuch in Belarus im Jahr 2018 bei der Eröffnung des Mahnmals in Maly Trostenez“, sagte der Bundespräsident. Er bemerkte, viele Österreicher würden noch nicht viel über diesen Ort der Erinnerung im Vergleich zu anderen großen Konzentrationslagern wissen, die während des Krieges in Europa funktioniert hätten.

Der Bundespräsident schnitt auch das Thema der Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft mit Belarus an. Er unterstrich, ihr Ausbau sei wichtig für Österreich. „Und Ihr Besuch wird zu einem wichtigem Moment, um diese Beziehungen zu vertiefen. Die EU arbeitet auch mit Belarus im Rahmen der Östlichen Partnerschaft zusammen. Sie verdient es auch, vertieft zu werden“, erklärte der Alexander Van der Bellen.

Er wies auf den Beitrag von Belarus zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine hin, die Bereitstellung der Verhandlungsplattform für die Seiten. Alexander Van der Bellen betonte bei der Beantwortung der Fragen von Journalisten, dass die Minsker Vereinbarungen den Weg für die Lösung der Situation geebnet hatten.

„Wir schätzen Ihr Interesse an der Vertiefung von Beziehungen. Wir möchten sagen, dass es gegenseitig ist. Das wird nicht der letzte Besuch in Österreich und Belarus sein“, resümierte Alexander Van der Bellen.

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