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Waffenstillstand in Ostukraine ab 21. Juli ist der effektivste seit Beginn des Konflikts

Politik 22.08.2019 | 14:09
Martin Sajdik. Archivfoto
Martin Sajdik. Archivfoto

MINSK, 22. August (BelTA) – Der Waffenstillstand in der östlichen Ukraine, der am 21. Juli begann, ist der effektivste seit Beginn des Konflikts. Das erklärte der OSZE-Sonderbeauftragte in der trilateralen Kontaktgruppe zu Ostukraine, Martin Sajdik, gestern vor Journalisten, wie ein BelTA-Korrespondnet bekanntgab.

„Der durch die trilaterale Kontaktgruppe vereinbarte Waffenstillstand, der am 21. Juli in Kraft getreten ist, bringt weiterhin Früchte ein. Im Vergleich zu anderen zuvor angekündigten Waffenstillständen ist er der effektivste. Heute, 30 Tage nach ihrem Inkrafttreten, ist die durchschnittliche Zahl der Verstöße gegen den Waffenstillstand deutlich geringer als vor ihrem Inkrafttreten“, sagte Martin Sajdik.

Nach Angaben der OSZE-Sonderbeobachtungsmission ist seit Beginn des Waffenstillstands kein einziger Zivilist durch Beschüsse getötet worden, und es wurde nur eine Person verletzt. „Dies zeigt deutlich die Bedeutung der Waffenstillstandsabkommen, die wir verabschieden. Ich rufe die Seiten wieder auf, die Verpflichtungen weiterhin uneingeschränkt einzuhalten, besonders mit Rücksicht auf den Beginn des Schuljahres“, so Martin Sajdik.

Das Hauptthema der Sitzung der trilateralen Kontaktgruppe war die Vorbereitung auf die Sanierung der Brücke in der Staniza Luganskaja. Es wurden notwendige Schritte abgestimmt.

Die Arbeitsgruppe für Sicherheit besprach außer Fragen des Waffenstillstands und der Situation in der Staniza Luganskaja die Entflechtung von Truppen und Militärgeräten in Solotoje und Petrowskoje. Die Arbeitsgruppe für Wirtschaftsfragen behandelte die Fragen der Wasserversorgung in einzelnen Kreisen der Gebiete Donezk und Lugansk. Die Arbeitsgruppe für humanitäre Fragen setzte die Erörterung des Austauschs von Gefangenen fort.

Die politische Arbeitsgruppe führte die Diskussionen über die Implementierung der Steinmeier-Formel und die Amnestie kommunaler Wahlen fort.

Das nächste Treffen der trilateralen Kontaktgruppe findet am 4. September statt.

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