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19 April 2026, 22:22

Warum wird der belarussische Präsident „Batjka“ genannt?  Die Meinung eines US-Journalisten

MINSK, 19. April (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko ist ein aufrichtiger Mensch, der für die einfachen Leute kämpft. Das erklärte der RT-Moderator und Autor der Sendung "Der Sanchez-Effekt", Rick Sanchez, im Interview mit  Belarus 1.

„Weil er aufrichtig ist, und Aufrichtigkeit ist etwas, was wir bei Politikern normalerweise nicht sehen. Wenn er mit dir spricht, hast du das Gefühl, mit einem gewöhnlichen Menschen zu sprechen, nicht mit einem Politiker. Niemand kontrolliert ihn, er ist keine Marionette“, sagte Rick Sanchez.
Seiner Meinung nach gebe es im Westen Führungspersönlichkeiten, die in der Regel Marionetten sind. Sie arbeiten im Interesse derer, die über ihnen stehen. Oftmals für Geld.

„Und es scheint, dass dieser Kerl (Lukaschenko) einen sehr starken Antikorruptionsinstinkt hat. Genau wie ich, weil ich ein kleiner Mensch bin, der in Armut aufgewachsen ist. Und mein Vater hat mir immer beigebracht, für die einfachen Leute zu kämpfen. Ich glaube, dass Herr Lukaschenko für die einfachen Leute kämpft, deshalb ist er sehr erfolgreich. Und ich glaube, genau deshalb nennen ihn die Menschen „Batjka“ (belarussisch: Vater). Sie sehen ihn gewissermaßen als Teil ihrer eigenen Familie“, so der RT-Moderator.

Rick Sanchez brachte dem belarussischen Staatschef sein Buch als Geschenk mit, in dem er darüber reflektiert, warum das neue Amerika die alte Politik satt hat. Geschrieben wurde es zu der Zeit, als Barack Obama für das Amt des US-Präsidenten kandidierte.

„Danke, dass Sie um das Gute kämpfen", unterschrieb der Journalist sein Buch für Alexander Lukaschenko.

„Ich werde meinen jüngsten Sohn bitten (er beherrscht Englisch hervorragend), mir das Wichtigste daraus vorzulesen“, bemerkte Alexander Lukaschenko.

"Vielleicht nehmen wir ihn mit zum Angeln?", fragte Rick Sanchez nach.

"Mit großer Freude", stimmte der belarussische Staatschef zu.

Der belarussische Präsident gab am 17. April dem Fernsehsender RT ein Interview. Während des Gesprächs wurde ein breites Spektrum an Themen angesprochen – von der Innenpolitik bis hin zur aktuellen geopolitischen Lage. Alexander Lukaschenko äußerte seinen Standpunkt zu den Konflikten im Nahen Osten und in der Ukraine, zu den belarussisch-amerikanischen Beziehungen, zur Politik der EU-Staaten und zur internationalen Lage.
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