MOSKAU, 19. März (BelTA) – Der belarussische Botschafter in Russland, Juri Seliwerstow, besuchte am 18. März das Gebiet Swerdlowsk.
Mit dem Gouverneur des Gebiets Swerdlowsk, Denis Pasler, wurden die aktuellsten Fragen der umfassenden und sich dynamisch entwickelnden Zusammenarbeit zwischen Belarus und dem Gebiet Swerdlowsk erörtert. Besonderes Augenmerk wurde auf die Ausgestaltung des Programms für den geplanten Besuch des Gouverneurs der russischen Region in Belarus gelegt.
Zu den Schlüsselthemen der Gespräche zwischen dem Botschafter und dem Gouverneur gehörten die Ausweitung der Lieferungen von belarussischer Personen-, Kommunal-, Landwirtschafts- und Lasttechnik, Fragen zu deren Qualität, Wartung und Modernisierung sowie die Perspektiven für die Umsetzung von Kooperationsprojekten von „Mogilevliftmasch“ in der Region. Die Seiten tauschten sich über die Beteiligung belarussischer Planer an der Entwicklung der U-Bahn von Jekaterinburg aus: An dem Treffen nahm der Direktor von „Minskmetroprojekt“, Michail Rudko, teil.
Im Anschluss an die Gespräche stellte Jurij Seliwerstow in einem Gespräch mit Journalisten fest, dass der Warenumsatz zwischen Belarus und dem Gebiet Swerdlowsk in den letzten zwei bis drei Jahren gestiegen sei, wenn auch nicht das Niveau von vor fünf Jahren erreicht habe. „Wir haben Ziele, auf die wir hinarbeiten und Gemeinsamkeiten finden können“, sagte er.
In Bezug auf die Lieferungen belarussischer Technik merkte der Botschafter an, dass das Klima im Gebiet Swerdlowsk es ermögliche, die belarussische Technik unter härteren Bedingungen als in Belarus zu testen und Schwachstellen zu erkennen. „Hier kennt man unsere Technik, schätzt sie wegen ihrer Qualität und Zuverlässigkeit, und grundsätzlich sind die Kollegen bereit, mit uns zusammenzuarbeiten“, bemerkte er.
Im Rahmen seiner Arbeitsreise besuchte der Botschafter das Uraler Werk für zivile Luftfahrt, wo insbesondere die Umsetzung des belarussisch-russischen Projekts zur Entwicklung des Flugzeugs „Oswej“ erörtert wurde. „Derzeit wird das Projekt umgesetzt. Ja, leider verläuft der Zeitplan nicht so schnell, wie wir es uns wünschen würden, deshalb haben wir uns mit den Kollegen abgestimmt, wie es weitergehen soll, wo es Engpässe gibt und was wir tun müssen, um zu verstehen, wann wir das Endergebnis erreichen werden“, teilte er den Medienvertretern mit.
Außerdem besuchte Juri Seliverstow das Maschinenbauwerk namens M. I. Kalinin. Mit der Unternehmensleitung wurden die Entwicklung der industriellen Zusammenarbeit mit der Holding „AMKODOR“ bei der Herstellung von Ladern mit Elektro- und Dieselmotoren, die Lokalisierung der Produktion sowie der Transfer von Technologien und Kompetenzen erörtert.
