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Wiktorin: EU an Zusammenarbeit mit Belarus in allen Bereichen interessiert

Politik 07.08.2019 | 11:16
Andrea Wiktorin. Archivfoto
Andrea Wiktorin. Archivfoto

MINSK, 7. August (BelTA) - Die Europäische Union ist am Kooperationsausbau mit Belarus in allen Bereichen interessiert. Das erklärte die Leiterin der EU-Delegation in Belarus, Andrea Wiktorin, beim Treffen mit dem Vorsitzenden der Repräsentantenkammer, Wladimir Andrejtschenko.

Andrea Wiktorin schließt ihre diplomatische Mission in Belarus ab. Die Seiten haben beim Treffen verschiedene Aspekte der belarussisch-europäischen Beziehungen besprochen. „Wir wollen Zusammenarbeit auf allen Gebieten entwickeln. Die Europäische Union bestätigt und erkennt die konstruktive Position an, die Belarus auf der internationalen Arena bei der Beilegung der Ukraine-Krise einnimmt. Wir respektieren ihren Beitrag zum Frieden in der Region, schätzen auch die Zusammenarbeit von Belarus im Rahmen der „Östlichen Partnerschaft hoch ein“, fügte sie hinzu.

Andrea Wiktorin wurde zur Leiterin der EU-Delegation in Belarus 2015 ernannt. Während ihrer Amtszeit wurde ein wesentlicher Fortschritt in der Normalisierung von Beziehungen erreicht.

Der Parlamentssprecher ging auf die interparlamentarische Zusammenarbeit ein, die ihm zufolge unzureichend entwickelt ist. „Wir müssen Beziehungen ausbauen, nach Kooperationsbereichen suchen“, sagte er.

In der Repräsentantenkammer wünschte man dem neuen EU-Parlamentspräsidenten, David-Maria Sassoli, Arbeitserfolge. „Wir werden konstruktive Kontakte anstreben“, umschrieb der Sprecher die Position der belarussischen Parlamentarier.

Wladimir Andrejtschenko machte darauf aufmerksam, dass Belarus und die EU Fortschritte bei der Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft, Investitionsbereich erzielten. Er erläuterte, warum dieser Aspekt in den Beziehungen mit Europa für belarussische Behörden von großer Bedeutung ist. „Die wichtigste Frage in Belarus ist das Lebensniveau der Menschen: Arbeitsplätze, Löhne. Darüber beunruhigen sich die Behörden“, unterstrich der Parlamentssprecher.

Beim Treffen wurde das Visaabkommen, das im Herbst unterzeichnet werden muss sowie der bevorstehende Besuch der Hohen Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, besprochen.

EU ist zweitwichtigster Markt für belarussische Exporte. 2015-2018 stieg der bilaterale Warenumsatz von $14,4 Mrd. auf $17,3 Mrd. Darunter wuchsen die Exporte aus Belarus von $8,6 Mrd. auf $10,2 Mrd. an.

2018 wurden $5,4 Mrd. Investitionen aus der EU herangelockt. Direkte Investitionen betrugen $4,6 Mrd. ($5,2 Mrd. und $4,2 Mrd. 2017).

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