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20 Januar 2026, 18:55

„Alles Lüge!“ Lukaschenko dementiert Gerüchte über 1 Milliarde US-Dollar für Beitritt zum Friedensrat

MINSK, 20. Januar (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat heute in einem Pressestatement gesagt, dass die Forderung nach „1 Milliarde US-Dollar“ für den Beitritt zum Donald Trumps angekündigten Friedensrat eine Lüge ist. 
Auf die Frage nach den realen Bedingungen für den Beitritt zum Friedensrat und den Gerüchten, dass man dafür angeblich eine Milliarde Dollar einzahlen muss, antwortete der belarussische Staatschef: „Wer das schreibt und sagt, ist krank.  Damit haben sie sich wieder zum Narren gemacht. Sie sollten lieber das Dokument aufmerksam lesen. Keine Beitrittsgebühr ist erforderlich.“

Alexander Lukaschenko erklärte, dass man als Gründer dieser Organisation die ersten drei Jahre keine Gebühren zahlen muss. Jedes Mitgliedsstaat hat ein Mandat von maximal drei Jahren. Wer nach 3 Jahren weiter Mitglied bleiben will, soll eine Milliarde US-Dollar einzahlen. „Aber es gibt noch eine Bedingung“, sagte Alexander Lukaschenko. „Wer gut zusammenarbeiten wird, im Namen des Friedens, der darf auch ohne diese 1 Milliarde Mitglied bleiben. Ich hoffe auf diese zweite Bedingung, dass sie gilt.“

„Deshalb ist alles andere, was behauptet wird, eine reine Lüge. Die Gegner wissen nicht, wie sie mich noch kränken und wie sie mein Ranking und meine Rolle abwerten sollen. Natürlich ist das alles sehr wichtig. Aber ich denke am wenigsten darüber nach. Und wenn es dort etwas gäbe, was eine Milliarde US-Dollar wert wäre, würde ich diese Milliarde zahlen“, sagte Alexander Lukaschenko.

„Aber wenn sie uns und andere einladen, mit dem Ziel, dass wir unsere Hilfe anbieten, und gleichzeitig eine Milliarde US-Dollar fordern… Das hätte sich selbst Trump nie erlaubt. Deshalb sind solche Aussagen, dass wir eine Milliarde US-Dollar einzuzahlen haben, reine Lüge. Von uns braucht man Erfahrung und Wissen, um Mitglied des Friedensrates zu sein“, betonte der belarussische Staatschef.

„Niemand wird das Geld einfach so hergeben. Das war übrigens meine erste Frage. Das Außenministerium hat dieses Anliegen ernsthaft geprüft“, sagte Alexander Lukaschenko.
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