MINSK, 14. April (BelTA) - Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko inspiziert heute die Region Mogiljow. Bei einem Treffen mit der Gebietsleitung äußerte er sich zu der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der südöstlichen Region der Gebiets Mogiljow und zu einigen Prioritäten für die Einwohner.
„Früher war es ideologisch immer so: Bedingungen für die Einwohner waren an erster Stelle, die Wirtschaft – an zweiter. Das soll jetzt anders funktionieren. Auf diese Weise haben wir unsere Bürger zu sehr verwöhnt“, erklärte Alexander Lukaschenko. „Wenn die Wirtschaft gewährleistet ist, werden auch die Bürger normal leben. Deshalb haben Wirtschaft und Produktion höchste Priorität. Und wir haben leider mit sozialem Schmarotzertum zu kämpfen.“
„Die Menschen müssen verstehen, wie wir weiter vorgehen werden, solange der derzeitige Präsident im Amt ist. Wenn ein neuer Präsident kommt – wie wird er sich bewähren? Wird die Autorität der Macht dann so stark sein wie jetzt? Deshalb müssen wir jetzt das tun, was wir tun müssen. Wir müssen uns beschleunigen, wir müssen etwas tun, wir müssen handeln. Wir müssen ein Land aufbauen, das wir an die nächsten Generationen weitergeben werden“, betonte das Staatsoberhaupt.
