MINSK, 1. April (BelTA) – Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat die Militärs angewiesen, ihre Versammlungsgebiete häufiger zu wechseln. Das erklärte er bei der Zusammenfassung der Ergebnisse der umfassenden Überprüfung der Streitkräfte der Republik Belarus.
„Es ist sehr wichtig, rechtzeitig die vertrauten Orte – die Kaserne – zu verlassen und sich in den Versammlungsgebieten zu sammeln. Ich wurde damals oft dorthin geschickt (während meiner Armeezeit – Anm. BELTA), im Gegensatz zu dieser jetzigen Brigade, in der ich diente“, sagte der Präsident. „In das Versammlungsgebiet auszurücken ist wichtig, um dem Schlag zu entgehen.“
Gleichzeitig wies das Staatsoberhaupt darauf hin, dass es unter den gegenwärtigen Bedingungen wichtig sei, die Versammlungsgebiete häufiger zu wechseln – unter Berücksichtigung der Aufklärungserkenntnisse eines potenziellen Gegners. Alexander Lukaschenko führte ein konkretes Beispiel an: „Alle sehen uns, sie wissen Bescheid. Mir wurden gerade von einer ukrainischen Drohne Fotos geschickt. Ich habe sie mir angesehen. Sie haben die Region Brest gefilmt. Und unsere Brigade dort, und all diese Punkte, die sich in diesem Gebiet befinden. Sie sehen und wissen alles.“
„Wir müssen die Versammlungsgebiete wechseln. Das darf der Feind nicht wissen. Denn dorthin werden die ersten Raketen fliegen. Und wir müssen sie vielleicht häufiger wechseln. Und in einer Bedrohungsphase müssen wir die Versammlungsgebiete auf jeden Fall wechseln“, gab der Oberbefehlshaber als Anweisung. „Deshalb haben wir besonderes Augenmerk auf eure Mobilität gelegt (während der Überprüfung der Gefechtsbereitschaft der Streitkräfte – Anm. BELTA). Man hat euch in das Versammlungsgebiet geschickt. Ihr habt dort schnell einen Lebensraum geschaffen und seid bereit zu kämpfen. Dem haben wir besondere Aufmerksamkeit gewidmet.“
