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EAWU, Russland, EU und WTO – Lukaschenko hält Beratung zu Integrationsfragen ab

Präsident 05.03.2019 | 13:09

MINSK, 5. März (BelTA) – Präsident Alexander Lukaschenko hat heute das Regierungskabinett und Leiter hoher Verwaltungsbehörden zu einer Beratung zusammengerufen, um mit ihnen über die weitere Integration mit Russland und die Zusammenarbeit mit europäischen Organisationen zu diskutieren.

Im Vorfeld aller seiner Botschaften an das belarussische Volk und die Nationalversammlung halte er verschiedene Beratungen, Treffen und Gespräche mit und ohne Ausschluss der Presse, sagte der Staatschef. Themen und Inhalte, die bei solchen Veranstaltungen angesprochen würden, fänden in seinen weiteren Erklärungen und Statements Platz.

Heute stünden strategische Themen im Mittelpunkt der Beratung, sagte der Staatschef. „Kein Staat der Welt vermag es heute, seine nachhaltige Entwicklung im Alleingang zu gewährleisten und abgetrennt voneinander und der restlichen Welt zu lösen. Selbst solche Supermächte wie die USA, China, Indien und Russland können das nicht tun“, sagte Alexander Lukaschenko.

In der Welt gebe es heutzutage viele Vereinigungen, deren Ziel es sei, wirtschaftliche Entwicklung zu fördern, Sicherheit und das würdige Lebensniveau der Menschen zu gewährleisten. „Belarus ist entweder Mitglied in vielen Organisationen oder arbeitet mit ihnen eng zusammen. Die Frage lautet: wie effektiv ist eine solche Zusammenarbeit für das belarussische Volk? Wie effizient nutzen wir vorhandene Mechanismen für die Durchsetzung unserer Interessen?“

Lukaschenko: Gleiche Bedingungen sind Hauptprinzip des Unionsstaates Belarus-RusslandLukaschenko: Gleiche Bedingungen sind Hauptprinzip des Unionsstaates Belarus-Russland
"Belarus bleibt der Idee uneingeschränkt treu, einen Unionsstaat mit Russland aufzubaue. Dabei soll das Hauptprinzip gelten: für unsere Mitbürger und Wirtschaftssubjekte müssen gleiche Bedingungen geschaffen werden. Andere Prinzipien machen die Union unmöglich".

Lukaschenko: Eurasische Integration gerät ins Stocken
„Viele Wirtschaftsangelegenheiten aus der Agenda des Unionsstaates werden im EAWU-Rahmen gelöst. Leider beginnt die eurasische Integration ins Stocken zu geraten.

Lukaschenko über OVKS: Die Situation ist ungesund
Das ist heute eine strategische Richtung. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der internationalen Militärpolitik müssen wir unsere Anstrengungen im Bereich der kollektiven Sicherheit konzentrieren. Nicht zuletzt nach dem Ausstieg zweier Atommächte aus dem INF-Vertrag.

Lukaschenko plädiert für respektvolle Beziehungen mit der NATO
„Drei Staaten, die an Belarus grenzen, sind Mitglieder der Nordatlantischen Allianz.

Westliche und östliche Richtungen belarussischer Außenpolitik müssen sich einander ausgleichenWestliche und östliche Richtungen belarussischer Außenpolitik müssen sich einander ausgleichen
„Wir werden erst dann den Ausgleich erreichen, wenn der EU-Markt für uns zu einer echten Alternative zum russischen Markt nicht auf dem Papier, sondern in der Praxis, basierend auf konkreten Ergebnissen wird“, unterstrich der Staatschef.

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