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19 Januar 2026, 12:20

„Europa hat erkannt, wo sein Glück liegt“. Lukaschenko spricht sich für partnerschaftliche Beziehungen mit der EU aus

MINSK, 19. Januar (BelTA) – Europa hat möglicherweise endlich erkannt, dass es ein Akteur in den internationalen Beziehungen sein muss. Dies erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko bei einem Treffen mit dem Gouverneur des russischen Gebiets Kirow, Alexander Sokolow.

„Wir freuen uns natürlich nicht darüber, dass Europa mehr Probleme hat als wir (gemeint sind die starken Schneefälle und das frostige Wetter der letzten Zeit. - Anm. BelTA). Und dass sie keine andere Wahl haben, als Gas aus dem Osten zu kaufen. Und zwar nicht nur aus der westlichen Hemisphäre, wo es fünfmal teurer ist als das, was Russland immer angeboten hat. Wir freuen uns nicht darüber. Aber ehrlich gesagt bin ich froh, dass Europa endlich verstanden hat, wo sein Glück liegt. Lange vor all den Problemen, die sie hatten, habe ich öffentlich gesagt, dass der Platz Europas bei uns, bei Russland, ist. Das ist unser Zuhause, hier müssen wir unser Glück suchen", sagte der Staatschef.

"Sie haben es damals nicht verstanden. Und selbst wenn sie es verstanden haben, fehlte ihnen der Mut und die Kraft, es umzusetzen. Heute hat bereits Merz erklärt, dass man eine eigene Politik verfolgen muss und dass man bereit ist, mit hohen Zöllen zu reagieren, wenn die Amerikaner Zölle einführen“, stellte Alexander Lukaschenko fest.

„Vielleicht hat Europa endlich verstanden, dass es ein Akteur in den internationalen Beziehungen sein muss. Vielleicht. Ich möchte keine Konfrontation mit den Amerikanern. Aber die Europäische Union ist ein mächtiger, technologisch fortschrittlicher Zusammenschluss. Seien Sie doch würdig, sich Europäische Union zu nennen, hier leben doch kluge Menschen. Eine riesige Anzahl von Menschen. Lasst uns zusammenarbeiten, statt uns misstrauisch zu beäugen“, forderte der belarussische Staatschef. „Wir wollen keine Trennlinie sein, wir wollen eine Brücke zwischen Ost und West sein, wie es schon immer war. Man darf nur uns, Belarus und Russland, nicht trennen. Es ist schon schwer, uns zu trennen. In Verteidigungsfragen sind wir mit Russland hier ein Ganzes, und es macht keinen Sinn, uns getrennt zu betrachten – Belarus getrennt von Russland. Manche mögen das vielleicht wollen, aber so wird es nicht sein. Wir sind bereit, unsere Interessen zu verteidigen. Und Gott wird uns immer helfen.“

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