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Gebiet Witebsk: Eine riesige Holding wird als Lösung für Probleme im AIK-Komplex vorgeschlagen

Präsident 22.11.2019 | 12:57
In der Besprechung
In der Besprechung

WITEBSK, 22. November (BelTA) - Zur Lösung von Problemen im Agrar- und Industriekomplex des Gebiets Witebsk schlägt man vor, eine riesige Holding in der Region zu gründen. Der entsprechende Entwurf des Erlasses wird heute in Witebsk in der Besprechung mit dem belarussischen Präsidenten, Alexander Lukaschenko, beraten.

„Ich machte mich mit dem Entwurf des Erlasses vertraut. Die Hauptbestimmungen sehen eine grundlegende Umgestaltung des ganzen Verwaltungssystems im Agrar- und Industriekomplex des Gebiets Witebsk vor. Die vorgeschlagene Holding nimmt zwei Drittel des Territoriums ein“, sagte der Staatschef.

Alexander Lukaschenko bemerkte, dass im Gebiet schon jetzt einige Integrationsstrukturen im AIK-Bereich in Form von Holdings bestehen, aber die meisten keine beachtlichen Resultate erzielen. „Wenn vier aus fünf Holdings negative Erfahrungen zeigen, wozu brauchen wir eine riesige Holding? Wie sollte ich Sie verstehen?. Ich signiere den Erlass und übernehme die Verantwortung dafür. Das sind riesige Kosten“, so Alexander Lukaschenko.

Laut Entwurf des Erlasses rechnet das Gebiet mit kolossaler Staatsunterstützung. „Ich wurde informiert, dass sie keine Unterstützung brauchen… Um einen endgültigen Beschluss zu fassen, müssen wir heute alle vorhandenen Probleme ausführlich und sachbezogen diskutieren“, bemerkte der Staatschef.

Er warnte alle Teilnehmer vor persönlicher Verantwortung.

Der Präsident stellte fest, dass einzelne Leistungszahlen in AIK-Branche der Region eine kleine positive Dynamik verzeichnen. Aber bei allseitiger Analyse stößt man auf gravierende Probleme. „Die Leiter der Betriebe anderer Gebiete dürfen sich nicht beruhigen. Wir haben fast die gleiche Lage in allen Ostregionen. Die Gebiete Mogiljow und Gomel müssen außerordentliche Maßnahmen treffen. Nur nach Ablösung von Gouverneuren begannen einige zu arbeiten. Wir müssen technologische und organisatorische Maßnahmen ergreifen, um die Probleme zu meistern“, betonte der Staatschef.

In den letzten Jahren schrumpfte die Landwirtschaftsproduktion im Gebiet Witebsk um nahezu 2 %. „Sie stagnieren und rollen zurück“, wies das Staatsoberhaupt hin.

Es zeichnet sich die nachhaltige Tendenz zur Reduzierung des Viehbestandes ab. Das Gebiet Witebsk ist einziges Gebiet, wo der durchschnittliche Milchertrag weniger als 4 Tsd. kg pro eine Kuh ist. Wir stellen Investitionsrückgang, Sinken des Exportpotenzials und Verschlechterung des Finanzzustandes der Betriebe fest. Das Gebiet weist die höchste Konzentration von Verlustbetrieben in der Republik auf.

„Es ist durchaus unzulässig, Menschen dadurch leiden zu lassen. Sie nehmen Schaden durch unsere organisatorischen Mängel, Schlamperei. Die Schlamperei unserer Untergeordneten beginnt mit uns. Niemand wundert sich über die Verringerung der Anzahl der Beschäftigten und ihre niedrigen Löhne. Belarussisches Komitee für Statistik informiert, dass 37% der Dorfarbeiter im Gebiet Witebsk weniger als Br500 erhalten. 40 Organisationen können ihren Mitarbeitern nicht rechtzeitig und selbstständig bezahlen“.

„Die Ausarbeitung von irgendwelchen Vorschlägen zur Verbesserung der Lage innerhalb von über 2 Jahren durch die Führung des Gebiets ist nicht zu entschuldigen“, unterstrich der Staatschef.

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