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08 Januar 2026, 19:00

„Im Namen der Kunst, keine Handelsware“: Lukaschenko über den Preis „Für geistige Wiedergeburt“

MINSK, 8. Januar (BelTA) - Der Preis „Für geistige Wiedergeburt“ wird jährlich an Menschen verliehen, die dem Ruf des Herzens folgend etwas Großartiges tun, aber nicht zur Schau und nicht für den Verkauf, sondern im Namen der Kunst. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko am 8. Januar bei der Verleihung der Preise „Für geistige Wiedergeburt“, der Sonderpreise für Kultur- und Kunstschaffende sowie des Sonderpreises „Belarussischer Sportolymp 2025“.
Der belarussische Staatschef erinnerte an die 1990-er Jahre, als die Suche nach dem Kreuz der Heiligen Euphrosyne von Polozk, einer orthodoxen Reliquie der Belarussen, aktiv diskutiert wurde. Belarus erlebte damals die ersten Jahre seiner Unabhängigkeit. Damals sagte Präsidentschaftskandidat Alexander Lukaschenko in einem Interview, dass es noch nicht an der Zeit sei, nach einer Reliquie zu suchen, man müsse die Wirtschaft wiederherstellen.
„Aber in gewissem Sinne haben wir unser Heiligtum gefunden. Sehr schnell  und im Herzen des Volkes“, betonte er. „Wir haben dieses geistige Symbol in den Menschen selbst gefunden. Denn wir haben in kürzester Zeit die Volkswirtschaft auf ein normales Tempo wieder gebracht. Wir hatten wenig Geld, aber befassten uns mit nationalen Traditionen der Kunst. Das war weder gewinnbringend noch populär. Wir haben unser Heiligtum in den Menschen des guten Willens gefunden, in den Menschen, die barmherzig und selbstlos waren und in harten Zeiten innere Reinheit bewahrt haben.“
Der Präsident wies darauf hin, dass zwei Jahre nach den ersten Präsidentschaftswahlen in Belarus der Preis „Für geistige Wiedergeburt“ gestiftet wurde. „Jahr für Jahr vergeben wir diesen Preis an Menschen, die dem Ruf des Herzens folgend etwas schaffen, was nicht zur Schau gestellt werden soll. Im Namen der Kunst, nicht zum Verkauf. Zum Wohle des Landes, aber nicht um des Ruhmes willen“, sagte er.

Solche Begriffe wie „Geistlichkeit“ und „Kultur“ seien eng miteinander verbunden und können ohneeinander oft nicht existieren. „Kultur ist der Puls des Lebens unserer Nation. Wenn wir das materielle, kreative und geistige Erbe unserer Vorfahren bewahren, haben wir eine Geschichte. Wenn es etwas zu bewahren gibt, dann haben wir ein Volk und einen Staat. Das sind schlichte Wahrheiten. Und wir danken allen, die diese Wahrheiten umsetzen, die die historische Erinnerung, Kultur und geistige Werte bewahren“, sagte der Präsident.

Der belarussische Staatschef betonte, dass die Idee der Verleihung des Preises „Für geistige Wiedergeburt“ sehr wichtig sei. „Wir haben eine Tradition geschaffen, die zu einer kulturellen Errungenschaft unserer Generation geworden ist. Unsere Kinder werden es sicher behalten. Davon bin ich absolut überzeugt. Ich bin überzeugt, weil es Sie gibt, Preisträger, kreative Menschen und helle Köpfe. Ihr Vorbild inspiriert“, sagte das Staatsoberhaupt.

Alexander Lukaschenko gratulierte den Preisträgern zu ihrer wohlverdienten Auszeichnung. 

Das Staatsoberhaupt wünschte allen Belarussen frohe Weihnachtstage, viel Erfolg und dass alle Träume in Erfüllung gehen. „Mögen eure Herzen immer mit Wärme und Freude gefüllt sein. Ich wünsche allen Frieden, Harmonie und Wohlstand.“
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